Zeisler Rahel

Rahel Zeisler

*18.6.1920 in Berlin; ✡ 8.4.1950 in Leicester

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Josef Zeisler *30.1.1895 in Tarnow; ✡ 15.2.1942 in Auschwitz

Mutter Jetti Lichtinger *30.1.1894 in Tarnow; ✡ 11.6.1942 in Tarnow

Geschwister

Daniel Zeisler *17.10.1933 in Berlin; ✡ 11.6.1942 in Tarnow

Herbert Zwi Zeisler *11.11.1921 in Berlin; ✡2.6.2017 in Haifa

Hilde Struppi Naomi Zeisler *21.11.1924 in Berlin; ✡7.1.2000; oo Hedrych

Beruf Landarbeiter

Adressen Berlin; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 1942 in Oxford mit Friederich Chajim Barnard geb. Mechner

Kinder eins

Tochter Barnard ; oo Kotin; oo Patch

Weiterer Lebensweg

Tarnow

15.7.1938 Vater Josef nach Tarnow, Polen

1938 Mutter mit Bruder Daniel Zeisler ebenfalls nach Tarnow

Juli 1940 – Januar 1941 Familie Zeisler ins Ghetto Tarnow

Sept.1943-Febr. 1944 Auflösung des Ghetto Tarnow; ca. 7500 Bewohner nach Auschwitz; 2500 in das KL Plaszow

Gut Winkel

2.6.1935 Rahel Zeisler zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.9.1936 Rahel Zeisler auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Rahel Zeidler zum Beth Chaluz Mannheim

Alija

Januar 1938 Bruder Herbert nach Palästina

1938 Schwester Hilde nach Palästina

23.2.1939 Rahel Zeisler mit Visum nach England

Britischer Census

29.9.1939 Rahel Zeisler als „agricultural trainee“ zur Hachschara auf der Manor Farm, Tingrith, Ampthill, Bedfordshire, England; mit ca 80 anderen Chaluzim auf der Manor Farm, ein britisches Hachschara Project, Leiter war Erwin Scheier, zuvor Leiter der landwirtschaftlichen Ausbildung in Groß Breesen, dessen Frau Ruth oblag die Hauswirtschaft.

1942 Heirat von Rahel Zeisler mit Friedrich Mechner

Nachkriegszeit

8.4.1950 Tod von Rahel Barnard-Zeisler in Leicester

Gedenken

1955 Pages of Testimony für die Eltern und Bruder Daniel von Schwester Naomie Hadar und Bruder Zwi bei Yad Vashem

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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