Leibholz Hannelore

Hannelore Leibholz

24.4.1919 in Schlochau; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Arthur Leibholz *2.1.1878 in Hammerstein, Schlochau; ✡ 1943 in Auschwitz

Mutter Sophie Rothenberg *9.1.1887 in Schlochau; ✡ 1943 in Auschwitz

Cousin

Hans Leibholz *25.1.1912 in Schlochau; ✡22.2.1943 in Auschwitz

Beruf Landarbeiterin

Adressen Schlochau; Berlin, Elßholzstr. 1; Gut Winkel, Spreenhagen; Haifa; Sao Paulo

Heirat 1946 in Haifa mit Kamel Mikhail Elias Marina (*23.3.1913 in Haifa; 1965 in Santos)

Kinder zwei

Weiterer Lebensweg

Polenaktion

Gut Winkel

2..6.1935 Hannelore Leibholz zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

1.9.1935 abgemeldet aus Berlin

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.9.1936 Hannelore Leibholz auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Alija

20.7.1937 Passausstellung für Hannelore Leibholz in Berlin

2.8.1937 Ankunft von Hannelore Leibholz auf der SS PALESTINA mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 beide Eltern Leibholz in Berlin, Elßholzstr. 1

Fabrikaktion

20.2.1943 neue Richtlinien des Reichssicherheitshauptamtes für die „technische Durchführung der Evakuierung“

März 1943 Reichsweite „Fabrikaktion“, alle noch in Arbeitslagern und kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“ werden verhaftet und in Konzentrationslager nach Auschwitz und ins „Generalgouvernement“ deportiert

1.3.1943 Mutter Sophie auf dem 31. Osttransport nach Auschwitz

2.3.1943 Vater Arthur auf dem 32. Osttransport nach Auschwitz

Nachkriegszeit

1946 Heirat mit Kamel Mikhail Elias Marina in Haifa

15.7.1950 Emigration nach Sao Paulo

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://collections.arolsen-archives.org/en/document/127212432

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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