Hermann Hans

Hans /John Hermann

26.8.1917 in Koblenz; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Leopold Hermann *2.4.1884 in Obertiefenbach; ✡ vor 1944 Region Lublin

Mutter Johanna Meier *9.9.1890 in Sieglar; ✡ vor 1944 Region Lublin

Geschwister

Hannelore Hermann *12.6.1928 in Koblenz; ✡ vor 1944 Region Lublin

Beruf Landarbeiter

Adressen Koblenz; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Charlotte Waller *16.5.1914 in Zablotow; ✡30.10.1991

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

14.1.1936 Hans Hermann und Harald Schloss aus Koblenz zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

30.9.1936 Hans Hermann und Harald Schloss auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

Mannheim

Zu einem unbekannten Zeitpunkt Hans Hermann im Beth Chaluz in Mannheim

Hamburg

Zu einem unbekannten Zeitpunkt Hans Hermann in Hamburg

Emigration

1.2.1939 Hans Hermann aus Koblenz abgemeldet nach England

12.4.1939 Charlotte Waller aus Koblenz abgemeldet nach England

Britischer Census

29.9.1939 Hans Hermann als „agricultural student“ mit Charlotte Waller auf der Farm der Familie Tylee in Tappington Hall, Dover, Kent

Koblenz – Ghetto Izbica

22.3.1942 beide Eltern mit Schwester Hannelore auf dem Transport von Koblenz ins Ghetto Izbica

Nachkriegszeit

18.2.1947 Hans Hermann von nach New York

Gedenken

Quellen

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT420322-2.jpg

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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