Schloss Harald

Harald Louis Schloss

*10.1.1917 in Koblenz; ✡3.3.1989 in Haifa

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Alfred Schloss *10.6.1886 in Nordhausen; ✡ Juni 1947 in Chile

Mutter Meta Lussheimer *16.4.1891 in Mannheim; ✡ 31.7.1975 in Israel

Geschwister

Lottelore Schloss 4.7.1913 ; ✡?, in England; oo Dr. Joseph Dublon

Beruf –

Adressen Koblenz; Aachen; Essen; Berlin; Stockholm

Heirat

11.11.1938 in Berlin Ellen Stern *5.12.1919 in Berlin; ✡ 2019 im Kibbuz Naan

Zweite Ehe vor 1945 in Schweden Henriette Marie Metzger *4.12.1923 in Rodalben, Pirmasens

Kinder zwei

Reuven Schloss/Schilo *1947; oo Bernstein

Ronnie Schloss; oo Israel

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

14.1.1936 Harald Schloss zusammen mit Hans Herrmann aus Koblenz zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

15.4.1936 Ellen Stern zur Hachschara in Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.9.1936 Harald Schloss und Ellen Stern auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

1938 Abgemeldet aus Gut Winkel nach Essen zu Harald Schloss

11.11.1938 Heirat vonHarald Louis Schloss mit Ellen Stern in Berlin

Schweden

17.11.1938 Emigration von Ellen und Ludwig Schloss mit von Schweden garantierten Jugendlichen

Schwester Lottelore emigriert nach Rhodesien

Vater Alfred Schloss nach Frankreich und Chile

Nachkriegszeit

Oktober 1945 Harald Schloss mit seiner zweiten Frau Henriette auf der Mitgliederliste des Hechaluz Schweden „Alte Chawerim“

Schwester Lottelore Dublon in Großbritannien

14.9.1943 Einwanderung in Israel Harald Henriette und Sohn Reuven Schloss

Gedenken

Pages of Testimony

Grabstein für

Quellen

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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