
Wolfgang Löwendahl
*26.10.1915 in Köln; ✡ ?
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater Ludwig Löwendahl *24.2.1884 in Köln; ✡ Juni 1961 in Hemel Hempstead
Heirat der Eltern 15.9.1913
Mutter Erna Riesenfeld *14.3.1887 in Alt Zabrze; ✡ 26.5.1966 in St. Albans
Geschwister
Eberhard Benjamin Löwendahl *27.11.1916 in Köln; 12.3.1995 in Barnet, London
Beruf Landarbeiter
Adressen Köln; Gut Winkel, Spreenhagen;
Heirat ledig
Kinder ?
Weiterer Lebensweg
Erste Ehe der Mutter 1907 in Zabrze/Hindenburg
7.11.1911 in Berlin Scheidung der Mutter von Oskar Ruben
Gut Winkel
1937 Wolfgang Löwenthal als Mitglied der Habonim zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

1937 auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel
Abgemeldet nach Berlin
30.6.1938 Wolfgang Löwendahl nicht mehr auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;
Alija
26.8.1938 Passausstellung für Wolfgang Löwendahl in Hamburg
17.10.1938 Ankunft von Wolfgang Löwendahl in Tel Aviv mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija Kategorie B(III)
Student der Hebrew University
21.10.1940 Einbürgerung in Palästina
Nachkriegszeit
14.4.1958 Ankunft von Wolfgang Löwendahl in Southampton von New York auf der SS QUEEN MARY
Gedenken
Quellen
Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007
https://victims.auschwitz.org/victims
Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
http://luckauer-juden.de/hachschara.html
https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316