Hecht Ilse

Ilse Hecht

*10.8.1914 in Beuthen; später Smith; ✡29.1.2003 in London

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Der Bezug zu den Eltern ist ungesichert

Vater Jakob Hecht *25.12.1886 in Sohrau; ✡ 15.8.1952 in Pardes Hanna

Heirat der Eltern 8.10.1909 in Kattowitz

Mutter Emma Leschziner *16.8.1883 Freistadt; ✡ 29.10.1964 in Frankfurt

Geschwister

(Käthe oo Siedner; Herbert Hadar; Hildegard Simon; Irma Hecht; Rudolf Hecht *20.8.1922 in Beuthen)

Beruf Praktikantin

Adressen Beuthen, Ring 7; Bahnhofstraße 30; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Rudolf Josef Schwersenz *13.7.1911/auch 1915 in Berlin; ✡ 7.2.1990

Kinder

Tochter Schwersenz; oo Guttmann

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Frühjahr 1937 Rudolf Schwersenz und Ilse Hecht auf der Meldeliste Nr. 4 für die Einberufung zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

zur Hachschara als Praktikanten in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

ASR-Aktion

Juni 1938 Vater verhaftet in der ASR-Aktion,

15.6.1938 eingewiesen ins KL Buchenwald;

29.10.1938 Entlassung des Vaters aus dem KL Buchenwald

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Mutter Emma Hecht in Beuthen, Bahnhofstraße 13

Emigration beider Eltern nach Shanghai

Alija

19.4.1938 Passausstellung für Rudolf Schwersenz und Ilse Hecht in Beuthen

Abgemeldet zur Ausreise über Italien

10.1.1939 Einreise von Rudolf Schwersenz und Ilse Hecht auf der SS JERUSALEM  in Haifa mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS als Begleiter für eine große Jugendalija Gruppe

12.2.1941 Einbürgerung in Palästina

Nachkriegszeit

1948 Vater Jakob auf der Shanghai-Liste des AJDC; Adresse Berlin, Düsseldorfer Straße 38

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/6073363

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/67328723

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My