Rosen Heinz

Heinz Rosen

*5.2.1922 in Stolp; ✡

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Arthur Rosen *8.10.1890 in Gumenz; ✡ ?

Mutter vermutlich früh verstorben

Rosa Rebekka Rosen geb. Jüdel *3.12.1881 in Marienwalde; oo Louis Rosen

Tante Therese Rosen geb. Kassel *22.2.1877 in Gotendorf, Lauenburg; Suicid am 20.7.1942 vor dem Transport nach Theresienstadt;

Geschwister

Siegbert Rosen *28.1.1920 in Stolp

Lothar Rosen *30.9.1923 in Stolp

Cousin

Leo Rosen

Beruf Landarbeiter

Adressen Stolp, Wollweberstraße 22; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ?

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Gut Winkel

Frühjahr 1937 Heinz Rosen auf der Meldeliste Nr. 4 für die Einberufung zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Rosen Stolp zur Hachschara als Praktikant in Gut Winkel, Spreenhagen; Mitglied

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.6.1938 Heinz Rosen nicht mehr auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Arthur, Rosa und Therese Rosen sowie Heinz mit beiden Brüdern Rosen in Stolp, Wollweberstraße 22

Da alle Familienmitglieder bis auf Tante Therese (Suizid) nicht in den entsprechenden (Transport-) Listen auftauchen, ist anzunehmen,  dass die Familie im Sommer 1939 auswandern konnte, vielleicht nach Südamerika.

Gedenken

Quellen

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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