Hecht Heinz

Heinz Herbert Hecht/Daniel Chaim

*3.10.1922 in Köln; ✡ ?

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Hermann Hecht *6.1.1884 in Kempen✡ Sept. 1942 Kulmhof

Mutter Margarete „Grete“ Meinrath *19.7.1894 in Lehrte, Osnabrück; ✡ Sept. 1942 Kulmhof

Großeltern Heymann Hecht (*1833) und Johanna Feige (*1855)

Großeltern Oskar Meinrath (*1860) und Paula Einstein (*1869)

Geschwister keine

Beruf landwirtschaftlicher Praktikant

Adressen Köln; Rüdnitz; Moshav Kfar Yehezkel, Kibbutz Dovrat, Kibbutz Regba and Nahariya;

Heirat Bat Sheva Mizrahi

Kinder

Eine Tochter

Weiterer Lebensweg

1929 Einschulung Jüdische Volksschule

17.5.1939 bei Minderheiten-Volkszählung

 Ca 1937 Heinz Hecht als Mitglied im Makkabi Hazair zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Es bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

Alija

15.8.1938 Heinz Hecht mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III) auf der SS GALILEA von Triest nach Haifa

Hier liegt ein umfangreicher Briefwechsel vor, den die Familie von Köln aus führte.

21.8.1938 Brief der Eltern „Lieber Heinz ! […] Von den Tanten Gertrud, Recha, Linka und Irma und allen anderen Verwandten, wie Onkel Bruno, Hermann Levi, Onkel Josef, Fräulein Kniebel, Deinem Vetter Brunetto und Deinen Cousinen Hilde-Edith, Irma, Juanita und Ruth Hecht soll ich Dich recht herzlich grüßen. Sie alle denken oft an Dich und sprechen viel von Dir. […] Leb noch recht wohl und empfange viele, innige Grüße von der lieben Mutter und besonders von deinem Dich liebenden Vater.

Heinz Hecht als Landarbeiter bei einer Bauernfamilie in Kfar Jecheskel

Ghetto Lodz – Chelmo

30.10.1941 die Eltern Hermann und Margarete Hecht auf dem Transport in das Ghetto Litzmannstadt September 1942 beide Eltern von Lodz in das Vernichtungslager Kulmhof

Nachkriegszeit

Gedenken

Pages of Testimony für die Eltern und Tanten von Daniel Chaim bei Yad Vashem

Quellen

https://www.koenigin-luise-schule.de/gedenkbuchdetails/familie-hecht.html

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71187332

https://infocenters.co.il/gfh

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/13.pdf

Ezra Ben Gershôm David. Aufzeichnungen eines Überlebenden, Evangelische Verlagsanstalt 1989

Joel König (Ezra Ben Gershom), Den Netzen entronnen, Vandenhoeck u. Ruprecht 1967

Bettina Götze, Rathenow, in: Irene Annemarie Diekmann (Hrsg.), Jüdisches Brandenburg. Verlag für Berlin-Brandenburg 2008. S. 304–328

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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