
Heinz Herbert Hecht/Daniel Chaim
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater Hermann Hecht *6.1.1884 in Kempen✡ Sept. 1942 Kulmhof
Mutter Margarete „Grete“ Meinrath *19.7.1894 in Lehrte, Osnabrück; ✡ Sept. 1942 Kulmhof
Großeltern Heymann Hecht (*1833) und Johanna Feige (*1855)
Großeltern Oskar Meinrath (*1860) und Paula Einstein (*1869)
Geschwister keine
Beruf landwirtschaftlicher Praktikant
Adressen Köln; Rüdnitz; Moshav Kfar Yehezkel, Kibbutz Dovrat, Kibbutz Regba and Nahariya;
Heirat Bat Sheva Mizrahi
Kinder
Eine Tochter
Weiterer Lebensweg
1929 Einschulung Jüdische Volksschule
17.5.1939 bei Minderheiten-Volkszählung
Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker in Rüdnitz
Ca 1937 Heinz Hecht als Mitglied im Makkabi Hazair zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.
Es bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.
Alija


15.8.1938 Heinz Hecht mit Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III) auf der SS GALILEA von Triest nach Haifa
Hier liegt ein umfangreicher Briefwechsel vor, den die Familie von Köln aus führte.
21.8.1938 Brief der Eltern „Lieber Heinz ! […] Von den Tanten Gertrud, Recha, Linka und Irma und allen anderen Verwandten, wie Onkel Bruno, Hermann Levi, Onkel Josef, Fräulein Kniebel, Deinem Vetter Brunetto und Deinen Cousinen Hilde-Edith, Irma, Juanita und Ruth Hecht soll ich Dich recht herzlich grüßen. Sie alle denken oft an Dich und sprechen viel von Dir. […] Leb noch recht wohl und empfange viele, innige Grüße von der lieben Mutter und besonders von deinem Dich liebenden Vater.
Heinz Hecht als Landarbeiter bei einer Bauernfamilie in Kfar Jecheskel
Ghetto Lodz – Chelmo
30.10.1941 die Eltern Hermann und Margarete Hecht auf dem Transport in das Ghetto Litzmannstadt September 1942 beide Eltern von Lodz in das Vernichtungslager Kulmhof
Nachkriegszeit
Gedenken
Pages of Testimony für die Eltern und Tanten von Daniel Chaim bei Yad Vashem
Quellen
https://www.koenigin-luise-schule.de/gedenkbuchdetails/familie-hecht.html
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71187332
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch
Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten
Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947
https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/13.pdf
Ezra Ben Gershôm David. Aufzeichnungen eines Überlebenden, Evangelische Verlagsanstalt 1989
Joel König (Ezra Ben Gershom), Den Netzen entronnen, Vandenhoeck u. Ruprecht 1967
Bettina Götze, Rathenow, in: Irene Annemarie Diekmann (Hrsg.), Jüdisches Brandenburg. Verlag für Berlin-Brandenburg 2008. S. 304–328