Erich Hecht
*10.12.1919 in Köln; ✡ ?
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater unbekannt
Mutter unbekannt
Geschwister
Cousin Heinz Herbert Hecht *3.10.1922 in Köln
Beruf Landarbeiter
Adressen Köln ; Gut Winkel, Spreenhagen;
Heirat ?
Kinder ?
Weiterer Lebensweg
Im Belgischen Viertel in Köln lebte die jüdische Großfamilie Hecht; zu einem der Familienzweige dürfte auch Erich Heinz gehört haben. Es ergibt sich aber keine eindeutige Zuordnung.
Cousin Heinz Herbert Hecht war zur Hachschara in Rüdnitz und ging am 15.8.1938 mit Hilfe eines Studentenzertifikates der Jugendalija nach Palästina.
Gut Winkel
in Gut Winkel, Spreenhagen
Erich Hecht zur Hachschara als Praktikant in Gut Winkel, Spreenhagen;
Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben
30.6.1938 Erich Hecht nicht auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;
28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel
10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel
Nachkriegszeit
Gedenken
Quellen
https://www.koenigin-luise-schule.de/gedenkbuchdetails/familie-hecht.html
Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007
https://victims.auschwitz.org/victims
Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
Genealogie Webseite My Heritage
http://luckauer-juden.de/hachschara.html
https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316