Mendel Fritz

Friedrich Fritz Salomon Mendel

*19.12.1888 in Recklinghausen + 26.5.1976

Gymnasium Petrinum Nr. 3126,  Ostern 1900 VI – abgegangen 1900 VI

Wohnt bei den Eltern, Bruchweg 37

Vater Robert Mendel, Fell- und Viehhändler *15.3.1860 +1912

Mutter Johanna Hannchen Beer *5.5.1858 in Sinzheim; +24.11.1911 in Recklinghausen

Geschwister

Emil Mendel *1.5.1891 in Recklinghausen (Nr. 3336), +24.2.1963 in Sydney

Adolf Mendel *6.7.1895 in Recklinghausen, im 1.WK 1918 leicht verwundet, +1923

Lina Mendel *10.2.1898 in Recklinghausen

Emma Mendel *25.1.1900 in Recklinghausen

Adresse 1905 Bruchweg 37

Heirat 1916 in Düsseldorf Klara Kaufmann *11.7.1893 in Krefeld; +27.7.1988 Riverside, Kalifornien

Kinder

Johanna Mendel *14.1.1917 in Recklinghausen; oo Mitchell; +7.11.1999 Los Angeles, California

Eva Mendel *10.12.1919 in Recklinghausen; 00 Prof. Dr. med. Max Joseph Miller

Weitere Lebensdaten

25.11.1911 zeigt den Tod der Mutter an

1912 übernimmt er die väterliche Schlachterei

1914-18 Teilnehmer am 1. WK; er über sich:  „the smallest man in the Kaisers army“

In den 1930er nach Berlin

Hatte mehrere Fleischfabriken, angeblich eigenen Pferderennstall

Weiter nach Polen

20.-26.5.1936 erstmals von Southampton in die USA gereist

Heimat-Adresse 1936 Budapest

1938 Budapest, Letharos 32

1939 SS Conte di Savoia 30.3.39 bis 6.4.39 Cannes – New York

1940 Mendel übernimmt Schlachthof in Saskatoon und baut Fabrik für Fleisch in Dosen

Im TIME Magazine als „ham man“ bezeichnet

Adresse 1943 mit Frau Karla: 11 Street West Saskatoon, Kanada

19./20.5.1943 Flug von Ontario nach New York „business“

Präsident und Eigentümer „Intercontinental Pork Packers“

Kanadischer Pass seit 7.11.1944

Nach 1945 Großzügige Unterstützung beim Wiederaufbau des verwüsteten jüdischen Friedhofs Recklinghausens

1947 Einreise nach Brasilien mit 30 Tage Touristen-Visum

1955 Mendel besitzt große Sammlung Moderner Kunst

1972 erscheint das autobiografische Buch: Frederick S Mendel The book and life of a little man

26.5.1976 Tod in Riverside, California

2017 Sammlung 150 bedeutende Bürger von SasketchewanQuellen

Quellen

Jan Henning Peters, Jüdische Schüler am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd 88/89, 1989/1990

Willi Hagemann, Höhere Mädchenbildung und jüdische Schülerinnen in Recklinghausen von 1866 bis 1938/39, in: Vestische Zeitschrift 90/91 (1991/92), hg. v. Werner Burghardt, S. 231-244, S. 233

Frederick S Mendel, The book and life of a little man, 1972

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Verlustlisten 1. Weltkrieg

Juden und Dissidenten Münster C99635-9

Ellis Island und andere New York Passagierlisten, 1820-1957

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Saskatoon Star-Phoenix vom 22.2.1940; 31.5.1955

Brasilien, Rio de Janeiro, Einwanderungskarten, 1900-1965

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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