Schönholz Walter Kurt

Schönholz Walter Kurt * 23.1.1923 in Recklinghausen

1929-1933 Israelitische Volksschule

Gymnasium Petrinum Ostern Nr. 5540, von 1933 bis 1937 „ausgewandert“

Vater  Max Schönholz *4.3.1891 in Borgentreich, Petriner Nr. 3137, + 11.12.1968 Kfar Shmaryahu, Israel

Mutter Anna Karoline Ettlinger *2.9.1897 in Bruchsal Baden; Heirat 23.12.1921, 1935 geschieden ermordet am 2.9.47 Tötungsanstalt Berneburg „Euthanasie“

Stiefmutter Ruth Sophie Sternau *24.6.1902, Heirat 24.1.1936

Großcousin ist Rhee, Heinz-Ludwig *19.8.1915 in Recklinghausen, Petriner Nr. 4968

Heirat

1952 in USA mit Ilse Edith Sternberg *4.2.1924 in Bochum +9.6.1994, getraut von Rabbiner Dr. Selig Auerbach

Beruf Arzt, Professor für Medizinische Mikrobiologie

Kinder

Michael L Schoenholz *8.8.1959

Daniel F Schoenholz *1.4.1963

Weitere Lebensdaten

1937 kurze landwirtschaftliche Ausbildung

4.7.1937 Emigration mit der „SS.Galilea“ der Lloyd Triestino von Triest nach Haifa

Wohnort: Khar Shmaryahu Herzlia Israel
1938 – 1948 Landwirt in Palästina, Untergrundkämpfer
1948 – 1950 Frontoffizier im Befreiungskrieg (israelische Tankbrigade)
1950 – 1951 Medizinstudium in England
12.9.1951 Flug mit KLM von Amsterdam nach New York, Beruf: Farmer

1952 – 1958 Studium der Naturwissenschaft in den USA
5.2.1957 Einbürgerung USA Berkeley

1960 Professor für medizinische Mikrobiologie in den USA, New Mexico, dann Illinois
seit 1965 Hayward, Kalifornien
1988 emeritiert
Quellen

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6520

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945

Walter Kurt Schönholz, „Klassenkameraden begannen mich zu meiden“, In „Der Unterricht ging pünktlich weiter“ Klartext Verlag 2016

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch, Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2.2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)

Ellis Island und andere New York Passagierlisten, 1820-1957

Index to Naturalization in U.S. District Court for the Northern District of California, 1852 – 1989

US-Einbürgerungsregister, Nordkalifornien, 1852-1989

U.S. Sterbe-Verzeichnis der Sozialversicherung (SSDI)

U.S. Behördendaten Verzeichnis

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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