Hirsch Ruth

Ruth Hirsch  Bochumer Straße 72

*3.5.1924

Vater Ludwig Hirsch *31.10.1899 in Gelsenkirchen, + 1965 USA

Mutter Herta Heimberg *18.10.1900, + 12/1988 in Miami

Schwester Ingrid Hirsch *15.12.1928 in Essen, 4.4.39 Kindertransport nach England, oo Gunther

Adressen Bochumer Str. 72, Recklinghausen; Von-Der-Recke-Straße 9, Gelsenkirchen

Heirat Friedrich Fred Haas *27. 2. 1917

Kinder Debbie Seaward und Bob Haas

Weitere Lebensdaten

Besuch des Lyzeum in Recklinghausen 1934 -1938

14.5.1938 Gelsenkirchen bei den Großeltern bis 1939

9./10.11.1938 Zerstörung des Geschäftes in der Pogromnacht durch SS Horden aus Herne

14.11.1938 Erlass des Reichsministers Rust, alle Juden von deutschen Schulen zu verweisen

15.11.1938 von der Oberschule verwiesen

2.12.1938 „Peinliches aus einem jüdischen Kundenbuch“, Artikel in der Recklinghäuser Zeitung

8/1939 mit den Eltern nach London England

29.9.1939 Volkszählung, 18 Durley Road, Hackney, London

1947 mit der SS General Ballou als Ruth Haas nach New York

16.4.1952 Antrag auf US-Staatsangehörigkeit in St. Paul Minnesota

Tod 1965 in den USA

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_

Willi Hagemann, Höhere Mädchenbildung und jüdische Schülerinnen in Recklinghausen von 1866 bis 1938/39, in: Vestische Zeitschrift 90/91 (1991/92), hg. v. Werner Burghardt, S. 231-244, S. 233

Barbara Burghardt; Die Ursprünge des Marie-Curie-Gymnasiums; 2003

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013
Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2. 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)

Klaus Weberskirch, Matthias Kordes, Von der Wiege bis zur Bahre, Recklinghausen 2011

Hausstandsbuch Bochumer Straße 70 – 79, Sta Re III 3993

1939 Register von England und Wales, TNA Aktenzeichen RG101/0178F/007/7

Recklinghäuser Zeitung 2.12.1938 „Peinliches aus einem jüdischen Kundenbuch“

Georg Möllers, Pogrom in Recklinghausen 1938, 2001

Antrag auf US-Staatsangehörigkeit in St. Paul Minnesota Digitale Ordnernummer 7342688

U.S. Behördendaten Verzeichnis

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957

http://www.stolpersteine-gelsenkirchen.de/familie_adolf_abraham_hirsch_stolpersteine.htm

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.