Wieler Senta

Senta Moises geb. Wieler Bochumer Straße 80

*16.4.1902 in Wiesbaden, + 21.10.1970 in Bet Jizchak

Vater Heinemann Wieler *3.1.1874 in Madfeld, Brilon; Schuhmachermeister, Tod in Riga

Mutter Bertha Rindsberg  *25.8.1874 in Uehlfeld, Neustadt a.d. Aisch; Tod in Riga

Geschwister

Fritz Wieler *15.05.1904 in Wiesbaden; oo Adele Moises*4.3.1907; Tod in Riga

Anna Wieler *11.06.1907 in Wiesbaden; oo Fritz Strauss *27.10.1903; +31. Juli 1942 Riga Ghetto

Heirat Josef Moises  *26.9.1900 in Wulfen; + 11.11.1985 in Bet Jizchak Israel

Tochter Miriam Wieler * 3.7.1944 in Bet Jizhak; oo Moshe Yust; + 17.1.1997

Adressen

Recklinghausen Bochumer Straße 80, Oerweg 47a mit Schwester Anna

Beruf Büroangestellte

Weitere Lebensdaten

1913 -1916 Evangelische Höhere Mädchenschule in Recklinghausen

1916 Lyceum in Recklinghausen

1938 nach Pogrom Geschäftsaufgabe

17. 2.1939 nach Haifa, Palästina

Hühnerzucht und Apfelsinenplantage in Beth Jizchak, Farm Nr. 19

21.10.1970 Tod in Bet Jizchak

Quellen

Willi Hagemann, Höhere Mädchenbildung und jüdische Schülerinnen in Recklinghausen von 1866 bis 1938/39, in: Vestische Zeitschrift 90/91 (1991/92), hg. v. Werner Burghardt, S. 231-244, S. 234

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Familie_Moises

http://www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de/

Jüdische Bürger – Dorstener wie andere auch. Doch ihr Schicksal bestimmten die anderen

Deutschland, Hessisches Personenstandsregister, 1849-1931

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes

in Recklinghausen 1933-1945“ – Link: www.recklinghausen.de/gedenkbuch

Georg Möllers, Biografie der Familien Wieler/Moises/Strauss, PDF-Datei als Anhang zum Opferbuch

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Mahnmal auf dem Jüdischen Friedhof am Nordcharweg Recklinghausen

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 20.2. 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)
ITS Arolsen International Tracing Service, Bad Arolsen

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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