Lebenstein Ranette

Nanette Ranette Renette Ricka Renatte Lebenstein

*16.12.1867 in Lembeck, +17.8.1942 Theresienstadt

Vater Alexander Nathan Lebensstein *27.10.1835 in Lembeck, +10.12.1910 in Haltern

Mutter Antoinette Lebenstein 24.3.1831 in Lembeck, + 1894

Halbgeschwister, Mutter Henriette Marx

Berta Lebenstein *1875 in Haltern; Recklinghausen, Bielefeld +1942 Riga

Sara Lebenstein *1875 in Haltern, +1876 in Haltern

Emanuel Lebenstein *1876 in Haltern, +1899 in Haltern

Julie Lebenstein * 1878 in Haltern oo Alfred Richter +1936

Nathan Lebenstein *21.4.1880 in Haltern; oo Charlotte Josephs *18.9.1884 in Jever; +23.3.1942 Riga

Louis Lebenstein *1882 in Haltern + 1882 in Haltern

Jeanette Lebenstein *6.3.1884 in Haltern; oo Josef Minkel; +1930 in Dorsten

Nanny Lebenstein verw. Müller verw. Bernhard Wolters *10.1.1889 in Haltern

Beruf Arbeitsstelle in Recklinghausen Suderwich

Adressen

Recklinghausen, Sachsenstr. 86; Bielefeld, Stapenhorststr. 35

Weitere Lebensdaten

Lebt Mai 1939 mit Ihrer Schwester Nanny Wolters auf der Sachsenstr.86;

hier wohnten zeitweilig auch die Geschwister Nathan und Bertha Lebenstein, aber nicht Mai 1939

19.10.1939 abgemeldet nach Bielefeld, Jüdisches Altersheim Stapenhorststraße 35, lebt dort mit Schwester Berta

Liste Bielefeld -> Theresienstadt 31.7./1.8.1942

1.8.1942 deportiert von Bielefeld nach Theresienstadt , Transport XI/1, Nr. 254

17.8.1942 Tod im Ghetto Theresienstadt

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=354

Dieter Stüber, Erinnern und Gedenken gegen Vergessen und Verdrängen, Die Schicksale der jüdischen Familien in Haltern am See von 1925 bis 1945; 2. Auflage, Haltern 2017

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986, S.225-252. Stadtarchiv Re III 6520 Jüdische Einwohner Recklinghausens

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Juden und Dissidenten Münster C99634-9

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2 2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

http://www.statistik-des-holocaust.de/XI1-13.jpg

https://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/20438-renatte-lebenstein/

https://collections.arolsen-archives.org/archive/5054456/?p=1&s=Lebenstein&doc_id=5054456

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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