Isacson Erna

Erna  Isacson geb. Weinberg

*25.12.1881 in Hörde; + 15.3.1976 Antwerpen

Vater Herz Weinberg *9.4.1847 in Bockhorst

Mutter Johanna Alsberg *1852

Geschwister

Rudolf Weinberg * 2.12.1876

Louis Jehuda Weinberg * 15.12.1877

Alfred Weinberg * 31.10.1878

Emil Weinberg * 25.2.1880 in Hörde;

Otto Weinberg * 12.4.1883

Selma Weinberg *6.12.1887

Else Weinberg * 6.12.1887

Paula Weinberg * 21.8.1891

Heirat Julius  Isacson *23.3.1872 in Herford; +1.10.1947 in Antwerpen

Kinder

Hans Isacson *23.5.1902(8.3.1902) in Barmen; Petriner Nr. 3917; +11.4.1980 in Berchem, Antwerpen

Anneliese Isacson *27.3.1904 in Recklinghausen; 1926 in Andernach; 4.4.1926 Heirat Dr. Sally Wallach *22.12.1891 in Oberaula; 1936 nach Haifa; Scheidung 30.1.1951, + 1983

Käthe Isacson *25.10.1906 in Recklinghausen; oo Dr. jur. Herbert Leschziner*1898, Reitzensteinstraße 35; 25.5.1936 nach Naharia, Haifa mit Fam. B. Simmenauer, + 4.4.1995

Gertrud Margarete Isacson *29.2.1916 Recklinghausen; 7.9.1936 nach Antwerpen, +2006

Adresse Recklinghausen, Breite Str.8 und 15; Antwerpen, Hardenvoort 7

Beruf Kauffrau; Inhaber Kaufhaus Alsberg , Breitestr 6-8

Weitere Lebensdaten

Langjährige Vorsitzende des Frauenvereins

1935 Verpachtung desKaufhaus Alsberg an Josef Weiser

28.10.1938 hilft bei der Zwangsevakuierung „Polenaktion“ am Bahnhof

1938 zwangsweiser Verkauf an Weiser, Arisierung,

1.7.1942 Kellerstr.1 wird zum Ghettohaus; seit 1906 im Besitz der Familie

21.1.42 mit Frau Erna zum Sohn Hans nach Antwerpen

1.10.1947 Tod in Antwerpen

Quellen

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945; https://www.recklinghausen.de/inhalte/startseite/ruhrfestspiele_kultur/gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=283

Jan Henning Peters, Jüdische Schüler am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd 88/89, 1989/1990

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013, S. 18
Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6519, 6520

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Deutsche Minderheiten Volkszählung 1939

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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