Katz Henny

Henny Hanni Katz geb. Plaut

*25.10.1904 in Frankershausen; + nach 3/1942 Warschau oder KL

Vater Salomon Plaut *26.8.1865 in Frankershausen; +26.1.1943 in Auschwitz

Mutter Regine Rosenthal *18.1.1869 in Willebadessen; +20.11.1924

Geschwister

Esther Emmy Plaut *6.4.1897 in Frankershausen; +1970

Ludwig Eliezer Plaut *19.1.1899 in Frankershausen; +14.12.1987 in Riverdale, New York

Julius Plaut *3.7.1901 in Frankershausen; +17.9.1943 in Auschwitz

Beruf Kauffrau

Adressen Düsseldorf; Recklinghausen, Roonstr.13; Kellerstraße 21,

Heirat am 9.7.1929 in Kassel Max Katz *24.3.1892 in Guxhagen; +28.5.1943 in Sobibor

Kinder

Rolf Bernhard Katz *15.7.1930 in Düsseldorf; + nach 3/1942 Warschau oder KL

Hilla Katz * 2.3.1940 in Recklinghausen; +nach 3/1942 Warschau oder KL

Weiterer Lebensweg

1.7.1941 Zwangsumzug ins Ghettohaus Kellerstr. 21

24.1.1942 zunächst von der Riga Liste gestrichen, da Tochter Hilla noch keine 2 Jahre alt

31.3.1942 abgemeldet nach unbekannt

31.3.1942 Deportation ab Gelsenkirchen nach Warschau Ghetto

Transport mit etwa 1.000 Juden aus Hannover und Gelsenkirchen

Quellen

https://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Gedenkbuch/_Opferbuch_selfdb.asp?form=detail&db=545&id=330

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://collections.arolsen-archives.org/en/archive/372897/?p=1&s=Katz%20Max&doc_id=372899

https://collections.arolsen-archives.org/en/archive/12750461/?p=1&s=Katz%20Max&doc_id=12750461

Germany, Jewish Victims of Nazi Persecution, 1933-1945

https://jinh.lima-city.de/gene/chris/plaut/Nachkommen_Abraham_Plaut_aus_Frankershausen.htm

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen, 2. Auflage 2017

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de894833

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/1589305/

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/2152684/

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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