Offenburg Joseph

Joseph Offenburg

*7.1.1905 in Hamburg; +1966 in Israel

Vater Nathan Hirsch Offenburg *8.6.1866 in Kopenhagen; +11.5.1943 Theresienstadt

Mutter Bertha Leinkauf *23.5.1878 in Wien; oo 27.1.1904 in Wien; +4.5.1936 in Hamburg, israelitisches  Krankenhaus

Geschwister

Ephraim Offenburg *23.3.1906 in Hamburg; + 10.11.1997 in Israel

Baruch Zvi Offenburg *1910; später Offir; + Jerusalem

Sarah Caroline Offenburg *1912 in Hamburg; oo Lesawski; + Israel

Beruf Lehrer, Kantor, Prediger

Adressen Hamburg, Eimsbüttel, Rotherbaum, Rappstr.13, Adresse der Eltern; Recklinghausen; Bottrop; Abterode; Salzkotten, Haus Grünberg, Ferdinand-Henze Straße

Heirat Gertrud Hoffmann *1.9.1904 in Gelsenkirchen; Deportation 31.3.1942 von Gelsenkirchen nach Warschau; + vor 1945

Weiterer Lebensweg

1925 Lehrer an der jüdischen Volksschule Recklinghausen

Bis 1935 in Bottrop

1935 mit Ehefrau Gertrud nach Abterode abgemeldet

Bis 10.11.1938 der letzte Lehrer und Kantor der jüdischen Gemeinde Salzkottens

10.11. 1938 im Novemberpogrom in Salzkotten verhaftet; in die SS-Schule Wewelsburg verbracht, dann KL Buchenwald

Ehefrau Gertrud schickt Geld aus Hamburg, Eimsbüttel, Rotherbaum, Rappstr.13 und aus Salzkotten

Bis 5.1.1939 im KL Buchenwald

Juni 1939 Flucht nach England

29.9.1939 im Kitchener Camp in Sandwich, Kent erfasst bei Volkszählung England und Wales

Deportiert nach Sydney, Australien

23.10.1941 Einreise Palästina von Australien mit „Kapitalisten-Zertifikat“, Einbringen von > 1.000 Palästina-Pfund  bis 1948 pari zum britischen £P, damals etwa 8.000 ℛℳ pro Kopf

31.3.1942 Deportation der Ehefrau von Gelsenkirchen nach Warschau

21.3.1944 Einbürgerung in Palästina

1966 Tod in Israel

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/en/archive/6739020/?p=1&doc_id=6739022

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Werner Schneider, Jüdische Heimat im Vest Gedenkbuch 1983

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

1939 Register von England und Wales, RG101/1781D/018/40

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

Germany, Jewish Victims of Nazi Persecution, 1933-1945

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de938446

https://stolpersteine-guide.de/map/biografie/1080/haus-grunberg

http://www.judentum-in-salzkotten.de/Geschichte/geschichte.html

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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