Schoenholz Ilse

Ilse Edith Schoenholz geb. Sternberg

*4.2.1924 in Bochum +9.6.1994 in Contra Costa, California, USA

Vater Ferdinand Sternberg *21.12.1885 in Herborn; +30.3.1942 in Riga „Dünamünde“

Mutter Ella Kaufmann *4.5.1884 in Schiefbahn; Riga; +5.1.1943 in Auschwitz

Tante Theodora Kaufmann *30.1.1882 in Schiefbahn; +30.3.1942 in Riga „Dünamünde“

Adressen Bochum, Kortumstr. 112

Heirat

1952 USA; Walter Kurt Schönholz *23.1.1923 in Recklinghausen; von Rabbi Dr. Selig Auerbach getraut

Kinder

Naomi Schoenholz *10.12.1956 in Alameda

Michael L Schoenholz *8.8.1959

Daniel F Schoenholz *1.4.1963

Weitere Lebensdaten

1930 -1934 jüdische Volksschule

1934 städtische Oberschule für Mädchen in Bochum

9.11.1938 im Pogrom Zerstörung des elterlichen Manufakturwarengeschäftes

15.11.1938 vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium verwiesen

Mai 1939 mit den Eltern in Bochum, Kortumstr. 112¸ Minderheiten-Volkszählung

24.8.1939 mit Kindertransport nach Folkstone, England

3 Jahre Grammar School for Girls in Salford bei Manchester

27.1.-1.2.1942 Deportation der Eltern von Dortmund nach Riga

30.3.1942 Ferdinand Sternberg zusammen mit Nathan Michel aus RE als Sanitäter bei Aktion Dünamünde

Bis 1947 Fremdsprachen Studium in Exeter

1950 – 1951 Medizinstudium des Mannes in England
12.9.1951 Walter fliegt mit KLM von Amsterdam nach New York

Bis Oktober 1952 Sekretärin in England und Frankreich

30.10.-8.11.1952 mit der SS Ryndam von Southampton nach New York mit brit. Pass

1952 Heirat in den USA

1952 – 1958 Studium des Ehemannes in den USA
12.7.1960 Einbürgerung USA Berkeley

9.6.1994 Tod in Contra Costa, California, USA

Gedenken

22.11.2006 Stolpersteine für die Eltern Sternberg in Bochum, Kortumstraße 112

Quellen

Heinz Reuter, Die Juden im Vest Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd. 77/78, 1978/1979

Jüdische Holocaust-Gedenkstätten und jüdische Einwohner Deutschlands 1939-1945

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6520

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT420127_Dortmund4.jpg

Walter Kurt Schönholz, „Klassenkameraden begannen mich zu meiden“, In „Der Unterricht ging pünktlich weiter“ Klartext Verlag 2016

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch, Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 28.2.2020 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/)

Ellis Island und andere New York Passagierlisten, 1820-1957

Index to Naturalization in the U.S. District Court for the Northern District of California, 1852 – 1989

US-Einbürgerungsregister, Nordkalifornien, 1852-1989; NARA M1744

U.S. Sterbe-Verzeichnis der Sozialversicherung (SSDI)

U.S. Behördendaten Verzeichnis

Todesfälle in Kalifornien, 1940 – 1997

Andrej Angrick, P. Klein, Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941-1944, Darmstadt 2006

Peter Hübner, Stolpersteine für Ferdinand und Ella Sternberg, 2009

https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W287J9MR157BOLDDE/$FILE/042_043_Sternberg_Ferdinand_und_Ella.pdf

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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