Cosmann David 1843

David Cosmann

* 5.3.1843 in Horneburg, + 8. 1. 1937

Vater David Cosmann *1924; +1900

Mutter unbekannt

Geschwister

Henriette Jettchen Cosmann *15.10.1847 in Recklinghausen; oo David Cohn; +9.10.1933

Adresse Recklinghausen,Markt 16, Markt 6,19, 11

Heirat

1.Ehe Dina Löwenstein *1.6.1845 in Werl; + 13.12.1874 in Recklinghausen

2.Ehe Kunigunde Neukircher *6.2.1847, +1921; Kunigunde war eine Freundin von Dina aus Werl: „Sie kam nach Berlin, um mit Dinah zu essen. Nach ihrem Tod heiratete sie David“

Beruf Kaufmann

Kinder Mutter Dina Löwenstein/Cosmann

Otto Cosmann *3.1.1874, Petriner Nr. 2040, + 18.1.1963

Dina Cosmann *13.12.1874 + 14.4.1926 (Krebs), Heirat 2.6.1896 Otto Neumann

Kinder Mutter Kunigunde Neukircher/Cosmann

Fritz Cosmann *31.8.1881 in Recklinghausen, Petriner Nr. 2436, + 17.10.1937 Bielefeld

Cosmann Oscar *3.1.1884; PetrinerNr. 2551; + nach 28.10.1942 in Ausschwitz

Erich Cosmann *9.11.1885, Petriner Nr. 2598, + 14.11.1942

Weitere Lebensdaten

1904 Darlehen an die Synagogengemeinde zum Ankauf des Grundstücks für den neuen Friedhof

Quellen

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986

Juden und Dissidenten Münster C99635-5

Jan Henning Peters, Jüdische Schüler am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen, Vestische Zeitschrift Bd 88/89, 1989/1990

Gedenkbuch Opfer und Stätten der Herrschaft, der Verfolgung und des Widerstandes in Recklinghausen 1933-1945

Georg Möllers: „Mit den besten Wünschen und Hoffnungen für die Zukunft“. Das Schicksal jüdischer Abiturienten der Jahrgänge 1900 und 1903, Teil I/II, in Petrinum 45-2003, S. 110 – 118 und 46-2014

Georg Möllers: Die Cosmanns. Der vergebliche Patriotismus einer liberalbürgerlichen jüdischen Familie aus Recklinghausen, in: Vestischer Kalender 2014, herausgegeben von Matthias Kordes, Recklinghausen 2013, S. 167 – 180.

Yad Vashem, The Central Database of Shoah Victims‘ Names, Pages of testimony

ITS Arolsen

Opferdatenbank Holocaust.cz

Bundesarchiv Gedenkbuch, Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945

Nordrhein-Westfalen, Sterberegister 1874-1938, STA Recklinghausen, 1874 Nr. 51

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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