Nussbaum Ilse

Ilse Nussbaum

*10.6.1915 in Dortmund; ✡ 17.8.2013 Moshav Moledet, Israel

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Moritz Nussbaum *24.5.1878 in Neukirchen, Knüll; ✡ 12.5.1943 in Theresienstadt

Heirat der Eltern 15.10.1906 in Dortmund

Mutter Jenny Plaut *30.3.1883 in Hünfeld; ✡ 15.7.1944 in Auschwitz

Geschwister

Edith Nussbaum *9.9.1907 in Dortmund; ✡Jan 1964 in Camden

Ruth Nussbaum *13.10.1908 in Dortmund; ✡22.10.1964

Herbert Nussbaum *1910 in Dortmund; ✡23.8.1970 in Tel Aviv

Beruf

Adressen Dortmund, Nettelbeckstraße 1; Rüdnitz bei Bernau;

Heirat Fritz Ezra Wolf *2.11.1915 in Dortmund

Kinder

Weiterer Lebensweg

10.11.1938 Vater verhaftet im Novemberpogrom, „Schutzhaft“ in der Steinwache in Dortmund

Ilse zur Hachschara nach Rüdnitz bei Bernau, Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe Berlin, Gut Wecker bei Rüdnitz, an der Bahnlinie Berlin–Eberswalde in der Nähe des Bahnhofs. Das Gut Wecker war das erste Vorbereitungszentrum für die Aliyah-Jugendlichen

21.9.1937 Passausstellung für Ilse in Turin

28.2.1938 Ankunft von Fritz und Ilse in Haifa; Fritz mit Arbeiter-Zertifikat Kategorie C/L, Ilse als Ehefrau Kategorie D

1939 Flucht der Schwester Edith nach England

17.5.1939 Eltern in Frankfurt bei Minderheiten-Volkszählung

23.11.1941 Einbürgerung mit Ehemann Fritz in Palästina

30.7.1942 Eltern auf Transport X/1 von Dortmund nach Theresienstadt

12.5.1943 Tod des Vaters in Theresienstadt wegen einer Erkrankung

15.5.1944 Mutter Jenny mit Transport Dz von Theresienstadt nach Auschwitz

Gedenken

21.12.1945 Josef Hayum berichtet als Augenzeuge vom Tod des Vaters in Theresienstadt

22.4.1999 Pages of Testimony für die Eltern von Ilse Wolf

Stolpersteine für die Eltern in Dortmund

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de937987

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de937899

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de286943

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5107890

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5107934

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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