Potaznik Moszek

Moshek Moniek Potaznik

*11.11.1928 in Kozienice bei Radom; ✡ ?

Staatsangehörigkeit polnisch, staatenlos

Religion jüdisch

Vater Josef Potaznik; ✡ ?

Mutter Etka Salzberg; ✡ ?

Geschwister

Beruf Schüler; landwirtschaftlicher Arbeiter

Adressen Kozienice, ul. Radomska 7; Hattenhof Nr. 36;

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

4 Jahre Volksschule

1.1.1938 in Kozienice, ul. Radomska 7

Zwangsarbeitsjudenlager HASAG A in Kamienna

5.8.1944 Überstellung in das KL Buchenwald, Häftlingsnummer 68716

Quarantäne im kleinen Lager, dann in den Judenblock 23

Arbeitskommandos in Buchenwald

20.8.1944 Ako. Nr. 20

25.1.1945 Ako. Nr. 27 Stubendienst

31.3.1945 ?

11.4.1945 Befreiung in Buchenwald

Kibbuz Buchenwald I auf Hof Egendorf

3.6.1945 eine erste Gruppe von 16 Chaluzim zieht auf den Hof Egendorf bei Blankenhaim, den sie „Kibbuz“ Buchenwald nannten

Kibbuz Buchenwald II auf dem Gehringshof

24.6.1945 Wechsel von 53 Chawerim aus Egendorf auf den Gehringshof in Hattenhof bei Fulda

August 1945 Moshek Potaznik auf der Belegungsliste des Gehringshofs

17.8.1945 Moshek Potaznik auf der Antragsliste für französische Transfervisa nach Marseille

27.8.1945 Moshek Potaznik mit insgesamt 80 Chaluzim – 53 Männer, 27 Frauen – vom Gehringshof über Baden nach Marseille

4.9.1945 Abfahrt der SS MATAROA aus Marseille

Kibbuz Buchenwald III in Palästina – Netzer Sereni

8.9.1945 Ankunft von Moszek Potaznik mit Studentenzertifikat B III in Haifa auf der SS MATAROA zusammen mit 78 Chaluzim aus dem Kibbuz Buchenwald

Nach kurzem Aufenthalt im britischen Internierungscamp Atlith gehen viele in den Kibbuz Afikim.

18.9.1947 Einbürgerung in Palästina

Gedenken

Dank

Die Erstellung dieser Biografie wurde möglich durch die von Ari Lipinski zur

Verfügung gestellte deutsche Übersetzung des Buches „Zeugnisse aus dem Tal

der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen“. Das vom

Oranit Verlag im Jahre 1998 veröffentlichte Buch (open source) ist bisher nur

auf Hebräisch/Iwrit publiziert.

Mein besonderer Dank gilt

Ari Lipinski, MBA, Buchautor (https://arilipinski.de/ari-blog ), ehemaliges

Mitglied im Kibbuz Netzer Sereni, Leiter der Möbelfabrik des Kibbuz und heute

Vorstandsmitglied des Gedenkvereins „Hachsharot HeChalutz in Deutschland

1933-1947 / Nachfolgegeneration“ für seine solidarische Unterstützung dieses

Projektes zur Aufarbeitung der Geschichte des Kibbuz Buchenwald.

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/6864480

Nurit Cohen Bacia, Die Geschichte eines Ortes, 1948-2009; O-Sonic-Press, 2009

Judith Tydor Baumel, Kibbuz Buchenwald, Hrsg. Kibbuz HaMeuhedet, Tel Aviv 1994

Zeugnisse aus dem Tal der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen; Oranit Verlag, 1998

https://newrepublic.com/article/151061/road-buchenwald

https://www.jewiki.net/wiki/Netzer_Sereni

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzer_Sereni

Home – Deutsch

BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)

https://www.mappingthelives.org

http://www.dpcamps.org/listDPCampsbyTeamNo.pdf

http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78790374

Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Danuta Czech, Lagerbuch von Auschwitz

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My