Stanger Simon

Simon Stanger

*20.11.1916 in Linz ✡ 3.2.1967 Tel Aviv

Staatsangehörigkeit deutsch, staatenlos

Religion jüdisch

Vater Ephraim Fischel Philipp Stanger *1.1.1878 Bohorodcany; ✡7.2.1958 Tel Aviv

Mutter Shoshana Reisel Rose Mittelmann *12.10.1880 Nadworna; ✡28.1.1948 Tel Aviv

Bohorodcanyund Nadworna sind 20 km entfernt, in der Oblast Iwano Frankiwsk, Galizien

Geschwister

Jakob Stanger*12.10.1903 in Nadworna; wohnt in Bremen; ✡ 1943 Shoa

Elsie Stanger *4.5.1904 in Nadworna; ✡ 25.11.1999 Miami;

oo Leo Stettin (1900-

Dora Stanger *3.7.1908 in Nadworna; ✡20.8.1983; oo Samuel Buller

Klara Stanger *1.12.1911 in Nadworna; ✡1933 in Landsberg

Samuel Schlomo Stanger *28.1.1913 in Nadworna; ✡7.3.2006; oo Gertrud Hollander

Haya Stanger

Beruf Landwirtschaftlicher Praktikant; Seemann

Adressen Landsberg/Warthe, Louisenstraße 12

Heirat 7.6.1949 in Jaffa mit Klara Sipper *1917 in Heidelberg

(Achtung! Cousine Klara Sipper *23.3.1912 in Heidelberg; ✡ 6.2.1979)

Kinder zwei

Weiterer Lebensweg

6.-12.5.1930 Schwester Elsa, zuvor in Landsberg auf der SS EUROPA von Bremen nach New York

Heimatadresse ist Vater Philipp Stanger in Landsberg;

Ziel Ehemann Leo in New York

Simon Stanger zur Hachschara

7.5.1934-25.11.1934 Simon Stanger zur Hachschara in Gut Obermühle, Altkarbe

Zeugnis für Simon Stanger von Gutsverwalter Siegfried Fritz Levy in Altkarbe

Anschließend war er wohl noch in Havelberg bis zu seiner Alija im Sommer 1935

Alija

1.7.1935 Alija von Simon Stanger auf der SS JERUSALEM von Triest nach Haifa mit zahlreichen anderen Chaluzim.

17.5.1939 Bertha Sipper aus Heidelberg registriert bei der Minderheitenzählung in Hattenhof im Hachschara Lager des BACHAD auf dem Gehringshof

29.9.1939 Bruder Samuel Stanger als Farmer/Gärtner in Hampstead bei britischem Census mit drei weiteren Chaluzim, u.a. Ruth Gerson, Spitzname Eichhörnchen (*15.7.1914 in Sonneberg; ✡2.4.2006 in Maayan Zwi, später verheiratet mit Weis); Ruth Gerson war Leiterin der Hauswirtschaft im Landwerk Ahrensdorf und Nichte von Martin Gerson, Leiter der Hachschara Neuendorf; am 11.12.1941 ist Shlomo Stanger „Unterstützer“ bei der Einbürgerung von Ruth Gerson-Weis

April 1940 und April 1950 Schwester Else mit Ehemann Leo und den Kindern Sydell und Herbert Stettin in Queens, New York bei US Census

30.4.1961 Flugreise von Bruder Shlomo Stanger zur Schwester Elsie nach New York

Gedenken

Quellen

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de973688

https://www.myheritage.de/research

Passenger and Crew Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1897-1957 (National Archives Microfilm Publication T715, roll 4734); Records of the Immigration and Naturalization Service, Record Group 85

Volkszählung 1940 der Vereinigten Staaten – Elsie Stetten http://danielabraham.net/tree/related/dora/

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655767

https://www.gfh.org.il/eng/Archive

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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