Weinstein Friedrich

Friedrich Friedel Weinstein

*6.11.1915 in Hindenburg

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Arthur Weinstein, Dr. med. *22.9.1878 in Beuthen

Mutter Else Olschofsky *6.8.1883 in Hindenburg

Bruder Alexander Weinstein *10.3.1914 in Hindenburg; ✡ ?

Cousins

Heinrich Jakob Weinstein *27.5.1922 in Rossberg, Beuthen; ✡ 17.5.2018; oo Sophie Tirza Getreu (1921-2017)

Moritz Weinstein *26.2.1923 in Beuthen; ✡ ?; Susi Bacher

Joseph Weinstein *18.1.1928 in Beuthen; ✡1942

Bernard Weinstein *23.3.1920 in Beuthen; ✡6.7.1915 in Israel

Beruf Praktikant; Student

Adressen Hindenburg, Heinrichstraße 2; Gutwinkel, Spreenhagen

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

25.8.1937 Bruder Alexander flüchtet auf der SS COLUMBUS VON Bremen nach Southampton mit dem Ziel London.

17.5.1939 Eltern in Hindenburg, Heinrichstraße 2 bei Minderheiten-Volkszählung

29.9.1939 Bruder Alexander bei britischem Census im Boardinghouse des Ehepaar Neill11, Belsize Avenue, Hampstead, London

Gut Winkel

Friedel Weinstein zur Hachschara in das Lehrgut Schocken, Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

Bei der Minderheitenvolkszählung am 17. Mai 1939 wurden 210 jüdische Bewohner erfasst.

7.3.1938 Ankunft von Friedel Weinstein in Haifa mit einem Studentenzertifikat der Jugendalija der Kategorie B(III)

20.9.1939 Ankunft der Eltern in Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz

7.1.1941 Einbürgerung in Palästina

14.10.1941 Einbürgerung in Palästina

Gedenken

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Staatsarchiv Israel Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de988603

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de988655

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_sln_420514.html

https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?itemId=6548076

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My