Marx Kurt

Kurt Marx

*9.8.1921 in Köln; ✡1.8.1942 in Auschwitz

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Alex Marx *29.3.1891 in Bonn; ✡1.2.1945 in Bergen Belsen

Mutter Erna Bloch *14.2.1898 in Kirn ; ✡ 4.7.1949

Zwillingsbruder

Rolf Marx *9.8.1921 in Köln; ✡1.8.1942 in Auschwitz

Beruf

Adressen Köln; Amsterdam;

Heirat  –

Kinder

Weiterer Lebensweg

Kurt Marx zeitweilig in Saarbrücken

11.7.1935 Flucht der Familie nach Rijswijk

April 1941 in Rijswijk, Caan van Necklaan 63

Juni 1941 in Utrecht, Kromme Nieuwegracht 1

Kamp Westerbork

11.2.1942 die Zwillinge mit den Eltern eingewiesen in das Vluchtelingen Kamp Westerbork; sie sind somit „oude kampbewoners“

Exkurs Erna und Josef Weiss

Erna Weiss geb. Falk (*2.7.1893 in Krefeld; ✡6.5.1945 in Tröbitz) und ihr Ehemann Josef „Jupp“ Weiss (*16.5.1893 in Flamersheim; ✡12.9.1976 Jerusalem) waren von 1942 bis zu ihrer Deportation am 14.1.1944 nach Bergen Belsen verantwortlich für die Betreuung der Jugendlichen im Kamp Westerbork.

Als Dank für deren elterliche Fürsorge schrieben die 25 Jungen von Saal 4 diese Karte an Erna Weiss zum Muttertag 1942.

Der erste Massentransport Westerbork-Auschwitz

15.7.1942 Die Zwillinge Kurt und Rolf Marx sowie Simon Reifen, Leo Verständig, Richard Greif, Leo und Tobias Feigenblatt zusammen mit Cousin Max Rack im ersten Transport ab Westerbork nach Auschwitz; aus dem Lager waren hierfür 100 „Oude kampbewoner“ selektiert worden. In Verkennung der Gefahr vertrat der Hechaluz die Ansicht, die Chaluzim sollten sich für diesen ersten Transport freiwillig melden.

30.9.1942 fiktives Todesdatum der niederländischen Behörden für die Deportierten des ersten großen Transports

Westerbork-Theresienstadt-Auschwitz

4.9.1944 beide Eltern auf dem letzten großen Transport XXIV/7 von Westerbork-nach Theresienstadt

29.9.1944 auf dem Transport E n von Theresienstadt-Auschwitz

Deportation des Vaters nach Bergen-Belsen

1.2.1945 Tod des Vaters in Bergen Belsen

8.5.1945 die Mutter erlebt die Befreiung in Theresienstadt

Gedenken

Quellen

Josef Weiss Collection, Archiv Ghetto Fighters House

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130338568

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5010831

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de925847

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://yvng.yadvashem.org/ad

Genealogie Website My Heritage

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My