
Jakob Buchsbaum
*28.12.1914 in Wisnicz, Polen
Staatsangehörigkeit polnisch
Religion jüdisch

Vater Chaim Buchsbaum *8.11.1886 in Tropie, Galizien; ✡ 1942 Auschwitz
Mutter Chana Bluma Schoen *19.10.1890 in Wisnitz; ✡ 1942 Auschwitz
Onkel (?)Fischel Buchsbaum *1.5.1875 in Radomysl, Galizien; ✡ vor 1945 in Polen

hinten Pessel, Chaim, Jakob, Berta, Max Buchsbaum; Yad Vashem
Geschwister

Pessel Betti Buchsbaum * 16.12.12.in Wisnitz;✡ 1942 Auschwitz oo Bernard Goldstein

Berta Buchsbaum *19.9.1919 in Wisnitz; ✡ 1942 Auschwitz

Max Buchsbaum *8.3.1921 in Köln; ✡ 1942 Auschwitz

Gusti Buchsbaum *21.5.1924 in Köln; ✡ 1942 Auschwitz

Mayer Buchsbaum *5.7.1927 in Köln; vor 1945 in Polen
Fanni Buchsbaum *28.11.1928 in Köln; ✡ 1942 Auschwitz
Ida Buchsbaum *16.12.1931 in Köln; ✡ 1942 Auschwitz
Beruf Maler, Anstreicher
Adressen Wisnicz; Köln, Agrippastraße 54;
Heirat –
Kinder –
Weiterer Lebensweg
17.2.1933 Ausstellung eines polnischen Passes in der Botschaft in Essen
22.7.1935 Einreise von Jakob Buchsbaum in Haifa auf der SS GALILEA von Triest
11.8.1937 Einbürgerung von Jakob Buchsbaum in Palästina
Polenaktion
28.10.1938 Fischel Buchsbaum ausgewiesen nach Zbaszyn
Köln-Antwerpen-Mechelen-Auschwitz
1939 Flucht der Eltern und Geschwister nach Antwerpen, Belgien; sie wohnen Bleekhofstraat 44
August 1942 Verhaftung und Verbringung der Familie Buchsbaum in das Sammellager Kazerne Dossin in Mechelen

15.8.1942 Gusti und Max Buchsbaum auf dem III.Transport von Mechelen nach Auschwitz

10.10.1942 die Eltern Chaim und Chana, sowie die Geschwister Berta, Mayer, Fanny und Ida auf dem XII. Transport von Mechelen nach Auschwitz
Cosel
30.9.1942 Transport XII aus dem Durchgangslager Caserne Dossin in Mechelen nach Auschwitz;
Arbeitsfähige wurden zuvor aussortiert bei einem Zwischenhalt in Cosel
Deportation von Mayer Buchsbaum ins Lager Cosel/Kozle, Organisation Schmelt
Im Zeitraum von Juli 1942 bis Februar 1943 wurden in 52 Transporten 46.455 Juden überwiegend nach Auschwitz deportiert. 18 dieser Züge hielten in Cosel, rund 80 Kilometer vor Auschwitz. Dort mussten „arbeitsfähige“ Männer im Alter zwischen 15 und 50 Jahren in Lagern, wie beispielsweise in Blechhammer, schuften. Für die Oberschlesischen Hydrierwerke stellten sie dort synthetisches Benzin her. Nur 181 der 3.540 Menschen, die in Kosel Station machten, überlebten die Zwangsarbeit; Mayer Buchsbaum gehörte nicht dazu.

16.2.1943 Schwester Pessel und Mann Bernard Goldstein mit Sohn Jakob (*1941) auf dem XX.Transport von Mechelen nach Auschwitz
Gedenken
11.6.1996 Pages of Testimony für die ganze Familie von Jakob Buchsbaum
21.6.1999 Pages of Testimony für die ganze Familie von Khana Khalamish
Quellen
Fotos Kazerne Dossin, Staatsarchiv Belgien, Brüssel
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
https://www.mappingthelives.org
https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de
Peter W. Lande, Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History
https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316