Last Rolf

Rolf Last

*6.2.1921 in Essen

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Abraham Adolf Last *10.11.1876; ✡ ?

Mutter Esther Kluger *28.5.1883 in Krakau; ✡ 1965

Onkel Leo Last *24.7.1886 ; Essen

Geschwister

Beruf landwirtschaftlicher Arbeiter

Adressen Essen; Wandsbek;

Heirat

17.8.1943 in Kwuzat Sarim mit Judith Pomeranz *30.5.1921 in Zwickau; ✡ 15.3.1984 in Kfar Samir

Die Ehe wird geschieden

Kinder

Weiterer Lebensweg

26.11.1937 Passausstellung für Rolf Last in HH Wandsbek

28.10.1937 Passausstellung für Judith Pomeranz in Zwickau

Judith Pomeranz zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Er bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

Düsseldorf Minsk

10.11.1941 Mutter Esther Last auf dem Transport von Düsseldorf nach Minsk

Alija

10.1.1938 Ankunft von Judith Pomeranz und Rolf Last in Haifa mit Studentenzertifikaten der Jugendalija der Kategorie B(III)

17.8.1943 Heirat in Kwuzat Sarim mit Judith Pomeranz

6.5.1945 Einbürgerung von Judith und Rolf Last in Palästina

Scheidung von Judith Pomeranz

20.8.1947 Heirat von Judith in Haifa mit Dr. Itzchak Klein

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de908827

https://www.juedisches-bingen.de/gedenken/zeitzeugen-berichten/index.html

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71187332

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/13.pdf

Ezra Ben Gershôm David. Aufzeichnungen eines Überlebenden, Evangelische Verlagsanstalt 1989

Joel König (Ezra Ben Gershom), Den Netzen entronnen, Vandenhoeck u. Ruprecht 1967

Bettina Götze, Rathenow, in: Irene Annemarie Diekmann (Hrsg.), Jüdisches Brandenburg. Verlag für Berlin-Brandenburg 2008. S. 304–328

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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