Pomeranz Judith

Judith Pomeranz

*30.5.1921 in Zwickau; ✡ 15.3.1984 in Kfar Samir

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Samson Pomeranz *5.9.1885 in Jekaterinoslaw; ✡ 1925

Mutter Margarethe *1900; ✡ 1965

Geschwister

Ruth Pomeranz *3.3.1920 in Zwickau

Bernhard Alexander Pomeranz *1923 in Zwickau; 2008; oo Rosalind Görtz

Beruf landwirtschaftliche Praktikantin

Adressen Zwickau; Rüdnitz

Heirat

17.8.1943 in Kwuzat Sarim mit Rolf Last *6.2.1921 in Essen

20.8.1947 in Haifa mit Dr. Jitzchak Klein

Kinder

Weiterer Lebensweg

26.11.1937 Passausstellung für Rolf Last in HH Wandsbek

28.10.1937 Passausstellung für Judith Pomeranz in Zwickau

Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker in Rüdnitz

Judith Pomeranz zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Er bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

Alija

10.1.1938 Ankunft von Judith Pomeranz und Rolf Last in Haifa mit Studentenzertifikaten der Jugendalija der Kategorie B(III)

17.8.1943 Heirat in Kwuzat Sarim mit Rolf Last

6.5.1945 Einbürgerung von Judith und Rolf Last in Palästina

20.8.1947 Heirat in Haifa mit Dr. Itzchak Klein

Quellen

https://www.juedisches-bingen.de/gedenken/zeitzeugen-berichten/index.html

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/71187332

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/13.pdf

Ezra Ben Gershôm David. Aufzeichnungen eines Überlebenden, Evangelische Verlagsanstalt 1989

Joel König (Ezra Ben Gershom), Den Netzen entronnen, Vandenhoeck u. Ruprecht 1967

Bettina Götze, Rathenow, in: Irene Annemarie Diekmann (Hrsg.), Jüdisches Brandenburg. Verlag für Berlin-Brandenburg 2008. S. 304–328

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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