Ruth Tarrasch
*4.9.1921 in Bochum;✡ 1942 Majdanek
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater Georg Tarrasch *8.5.1875 Groß Wartenberg;✡ 1942 Majdanek
Heirat der Eltern 1912 in Hamburg
Mutter Hildegard Worms *18.7.1885 in Berlin ;✡ 1942 Majdanek
Großvater Dr. med. Selmar Worms *27.1.1855 in Paderborn
Onkel Dr. med. Werner Worms *4.8.1895; ✡1975
Onkel Dr. med. Siegfried Tarrasch *23.2.1864 Wartenberg; ✡23.9.1939 in London
Berühmter Verwandter

Dr. med. Siegbert Tarrasch *5.3.1862 in Breslau; ✡17.2.1934 in München Schachgroßmeister; sein Buch „300 Schachpartien“ (1895) mit eigenen kommentierten Partien war bis 19340 das Standardlehrwerk. Das Lehrbuch „Das Schachspiel. Systematisches Lehrbuch für Anfänger und Geübte“ (1931) ist das meistverkaufte deutschsprachige Schachbuch überhaupt.
Geschwister –
Beruf –
Adressen Bochum; Berlin, Prinzregentenstr. 6; Berlin, Prinzregentenstraße 6
Heirat 1940 Theodor Juras *25.4.1915 in Berlin ; ;✡ 1942 Majdanek
Kinder keine
Weiterer Lebensweg
10.11.1938 Novemberpogrom
Minderheiten-Volkszählung
17.5.1939 Ruth Tarrasch mit beiden Eltern in Berlin, Prinzregentenstraße 6
Berlin-Sobibor/Majdanek

2.6.1942 Ruth Juras mit Ehemann Theodor und den Eltern auf dem 14. Berliner Osttransport nach Sobibor
Gedenken
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Quellen
https://www.statistik-des-holocaust.de/OT14-25.jpg
Stadtarchiv Bochum (Hrsg.) Vom Boykott zur Vernichtung, Klartext, 2002
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010
Hubert Schneider, Leben nach dem Überleben; LIT-Verlag 2014
Gedenkbuch der Opfer der Shoa aus Bochum und Wattenscheid, 2000
Manfred Keller/Gisela Wilbertz (Hg.), Spuren im Stein. Ein Bochumer Friedhof als Spiegel jüdischer Geschichte, Essen 1997