Ehrenberg Max

Max Ehrenberg

*21.11.1924 in Karlsruhe; ✡ 27.8.1991 Karlsruhe

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Felix Feiwel Ehrenberg in Tarnow; ✡15.1.1928 in Karlsruhe

Heirat der Eltern 1912 in Wiesbaden

Mutter Mathilde Schiffer * 8.10.1880Bochnia; ✡ 9.9.1959 in Tel Aviv

Geschwister

Nikolaus Ehrenberg *10.4.1913 in Karlsruhe; ✡ 1961 in Israel

Heinz Ehrenberg *23.7.1914 in Karlsruhe; ✡  

Ida Lina Ehrenberg 25.5.1916 in Karlsruhe; ✡ 27.9.1942 in Auschwitz

Ferdinand Ehrenberg *8.12.1917 in Karlsruhe; ✡  

Beruf

Beruf Landwirtschaftlicher Volontär

Adressen Karlsruhe ; Werkdorp Wieringen Nieuwesluizerweg 42, Slootdorp (Wieringen); Amsterdam,

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

Juni 1938 als Kind erfasst in der ASR-Aktion

Die Bürckel-Wagner-Aktion in Baden

22.10.1940 Max auf einem von sieben Transporten von 6500 Juden des Saarlandes, der Pfalz und Baden, davon 1972 allein aus Mannheim in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich transportiert in der „Bürckel-Wagner-Aktion“.

März 1941 Verlegung verschiedener Gruppen aus Gurs in andere Lager: Betagte Menschen kamen nach Noé, Schwerbehinderte nach Récébédou, Familien in das sogenannte ‚Familienlager‘ Rivesaltes.

Max sowhl in Gurs wie auch in Noe interniert

27.7.1942 Deportation von Schwester Ida ab Drancy nach Auschwitz

27.9.1942 Tod von Schwester Ida in Auschwitz

Pyrenäen-Passage

Max Ehrenberg offenbar aus dem Camp Noe geflohen

Er soll bereits am 9.5.1944 in Spanien angekommen sein.

25.7.1944 Der Übergang einer weiteren Gruppe über die Pyrenäen gelingt erst im vierten Anlauf. Zur Gruppe gehören neben 25 Franzosen 13 Chawerim aus den Niederlanden: Fiet AndriessenBetty Britz, Lodi Cohen und Lilo Spiegel (-Cohen), Heinz Durlacher und Ruth Durlacher, Emil Glücker, Ludi Goldwein, Benjamin Jürgen Hermann, Rivka Roos, Lore Süsskind, Betteke Tal und Flora de Vries.

Nach dem Übergang in Internierung in Lerida und noch im Juli nach Barcelona

27.9.1944 Ausstellung des Identity Certificate in der britischen Botschaft in Barcelona

Alija auf der SS GUINEE

Oktober 1944 erhielten die Palästina-Pioniere in Spanien von der britischen Mandatsregierung erteilte Einwanderungszertifikate für Palästina. 

55 Hechaluz Mitglieder gingen am 27. Oktober 1944 in Cadiz an Bord des Schiffes „Guinée“ und erreichten am 4. November den Hafen von Haifa.

Seit Mai 1943 soll insgesamt 150 Palästina-Pionieren die Flucht aus den Niederlanden über Belgien bis Frankreich geglückt sein. Etwa 80 von ihnen überquerten in von der Toulouser Sektion der AJ organisierten Gruppen seit Februar 1944 die Pyrenäen und gelangten von Spanien aus in das unter britischem Mandat stehende Palästina

27.10.-4.11.1944 Max Ehrenberg mit Arbeiter-Zertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS von Cadiz nach Haifa; Internierung im britischen Camp Athlit

14.11.1944 Entlassung der Chaluzim aus dem britischen Camp Athlit

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11200787

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.gfh.org.il/eng/Archive

https://yvng.yadvashem.org/ad

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

www.werkdorpwieringermeer.nl/

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My