Plaut Fritz

Fritz Zwi Plaut

*6.5.1918 in Frielendorf; ✡ 29.4.1985 in Ramat Gan

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Hirsch Plaut *21.12.1875 in Rauschenberg; ✡15.12.1934 in Marburg

Heirat der Eltern 11.7.1905 in Rauschenberg

Mutter Jettchen Katz.Stiefel *19.8.1880 in Rauschenberg; ✡ 19.9.1958 in New York

Geschwister

Walter Plaut *24.6.1906 in Frielendorf; ✡ 8.8.1990 New York

Leopold Plaut *17.2.1908 in Frielendorf; ✡ 20.1.1982 in Seal Beach

Heinz /Chaim Plaut *.9.1911 in Frielendorf; ✡ 13.10.1982 Kiriat Chaim

Rosie Plaut *30.3.1916 in Frielendorf; ✡ 10.3.2001 Silver City

Ludwig Plaut*10.4.1907 in Frielendorf; ✡ 30.11.1943 in Riga

Beruf

Adressen Frielendorf; Hehlen, Holzminden; Hof Jägerslust bei Flensburg;

Heirat 1937 in Flensburg Gertrud Leiter *22.5.1914 in Oberdorf; ✡12.4.1992

Kinder

Chanan Plaut *24.2.1938 in Petach Tikwa

Weiterer Lebensweg

1934 von Hehlen, Holzminden nach Friedrichsdorf zwischen Gütersloh und Bielefeld

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

1936/37 Fritz Plaut zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

1936/37 Gertrud Leiter zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

16.1.1937 auf Gut Jägerslust Gertrud Leiter und Fritz Plaut vorn sitzend

Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg

Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.

1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.

1936 Bau desWohnhaus für männliche Arbeiter, womit die Kapazität auf 25 erhöht wird

Alija

7.5.1937 Ausstellung der Visa in Flensburg

19.9.1937 Ankunft von Fritz Plaut und Gertrud in Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C(L/S)

Nachkriegszeit

1947 Einbürgerung in Palästina

Gedenken

Quellen

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg

https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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