Birnberg Salo

Salo Walter Birnberg

*13.7.1923 in Dresden; ✡ vor 1945 in Polen

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Johachim Birnberg *11.4.1898 in Kolomya; ✡ vor 1945 in Polen

Mutter Wafenika Veronika Birnberg *22.7.1902 in Bialystok; ✡ vor 1945 in Polen

Bruder

Gerhard Birnberg *25.4.1926 in Dresden; ✡ vor 1945 in Polen

Stiefgeschwister

Edith Birnberg*9.2.1915 in Dresden; ✡ ?

Beruf Landarbeiter

Adressen Dresden, Dürerstraße 59; Rüdnitz, Bernau

Heirat ledig

Kinder –

Weiterer Lebensweg

Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker

Salo Birnberg zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Es bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

Polenaktion

28.10.1938 Vater Johachim, Stiefmutter Wafenika, die Brüder Salo und Gerhard abgeschoben nach Zbaszyn.

Juli 1939 Familie Birnberg aus Zbaszyn nach Kolomya, Kryniczna 64

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Schwester Edith Birnberg in Dresden, Bürgerwiese 7

Gut Winkel

Edith Birnberg zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Nach Mai 1939 keine weiteren Daten zu Edith Birnberg

Die Familie ist in Polen oder Russland umgekommen

Gedenken

–

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de542734

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de542832

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de542766

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My