Federmann Jekutiel

Jekutiel Xaver Xiel Federmann

*14.11.1914 in Chemnitz; ✡ 18.1.2002 in Israel

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater David Aharon Federmann *20.6.1876 in Pinsk; ✡21.5.1959 in Tel Aviv

Mutter Zipora Kupfermünz *1884; ✡ 31.5.1965 in Tel Aviv

Geschwister

Paul/Szaja Federmann *15.11.1911 in Bedzin,Polen; ✡ Mexico

Martha Miriam Federmann *März 1913; ✡2005 Israel; oo Hecht(Hecksch)

Samuel Sam Leib Federmann *23.12.1916 in Chemnitz; ✡ 14.1.2006 in Tel Aviv; oo Ruth Stecklmacher (*1926)

Susi Federmann *21.9.1923 in Chemnitz; ✡29.9.1967 in Mexico; oo Gerstl-Hacker

Unklarer Bezug

Bertha Federmann geb. Pfeffer *20.1.1912 in Salzuflen; 1939 in Chemnitz

Beruf Generalunternehmer; Hotelier

Adressen Chemnitz; London; Haifa

Heirat

31.8.1939 in Hendon mit Bella Reiner *9.3.1913 Chemnitz; ✡ 2.2.2011

Zweite Ehe mit Rachel Landau

Kinder

Miki Federmann;

Weiterer Lebensweg

Vater David war Anhänger der zionistischen Haskala

Die Söhne Mitglieder der Gruppen Hechaluz und Dror

Jekutiel Federmann Leiter einer Hachschara Gruppe in Chemnitz (Beit Chaluz), dort ist auch Hans Wendel Mitglied

1936 Familie Federmann emigriert nach Belgien; Jekutiel und Bruder Samuel bleiben wegen ihrer Verpflichtungen in den Zionistischen Jugendorganisationen zurück.

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

Sam Federmann in Jägerslust, oben

März 1937-Oktober 1938 Sam Federmann zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

England

23.3.1939 Bella Reiner von Antwerpen nach Harwich

August 1939 Jekutiel Federmann nach England

31.8.1939 Heirat in Hendon mit Bella Reiner

Britischer Census

29.9.1939 Jekutiel und Bella Federmann in 52, Tudor Close, Hampstead, London

13..10.1939 ID Certificate für Bella Federmann

Alija

28.2.1940 Einschiffung in Marseille

5.3.1940 Ankunft im Hafen von Beyrouth

6.3.1940 Einreise von Jekutiel und Bella Federmann über den libanesisch-palstinensischen Grenzübergang Ras en Nakoura mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz London der Kategorie C/LS

27.11.1942 Einbürgerung von Jekutiel und Bella Federmann in Palästina

Eintritt in einen Kibbuz

Pilotenausbildung

Seine Bewerbung bei der Royal Army wird abgelehnt

Umzug nach Haifa; Kellner im Restaurant Yardenia, das von Britischen Soldaten frequentiert wird. Informant für die Haganah

30.11.1942 Ausstellung eines Passersatz in Jerusalem mit einem Return-Visum

Belgien, Frankreich, Spanien

Nach dem Novemberpogrom Flucht von Sam Federmann nach Belgien

1939 Eintritt in die Armee Frankreichs

1940 nach der Kapitulation Frankreich Flucht nach Spanien

Langjähriger Lageraufenthalt in Spanien (Lerida?)

16.3.1943 Passausstellung für Bruder Samuel in Madrid

Alija

3./4.2.1944 Sam Federmann auf der SS NYASSA nach Haifa mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz; erstes legale Alija-Schiff seit 1939; als Kontakt gibt er Bruder Jekutiel in Haifa an

Nachkriegszeit

1945 Samuel und Bruder Jekutiel kaufen die Pension „Kata Dan“ in Tel Aviv

1953 Eröffnung des ersten DAN-Hotels am selben Ort in Tel Aviv

1959 Übernahme von 49% Anteil der Bank Feuchtwanger; später auch die Hypothekenbank UNICO

Rastlose Geschäftsunternehmumgen in verschiedensten Branchen und Erdteilen

26.6.1959 Flug mit ALITALIA von Rom nach New York

4.10.1960 Flug mit SWISS AIR von Zürich nach New York

25.5.1962 Flug mit SWISS AIR von Zürich nach New York

1962 Flug nach Rio de Janeiro

Bis 1989 Ausbau der DAN-Hotel-Kette, 13 Hotels in Israel

1989 übernehmen Sohn Miki und Neffe Ami Federman die Geschäftsführung

„Rückkehr nach Sachsen“

1995 Jekutiel Federmann in Freiberg zur Grundsteinlegung der Freiberger Compound Materials GmbH FCM (Galliumarsenid Produktion eines ehemaligen VEB)

übernimmt die Federmann Enterprises Ltd. die Galliumarsenid Produktion; Gründung

Gedenken

Quellen

https://he.wikipedia.org/wiki/%D7%99%D7%A7%D7%95%D7%AA%D7%99%D7%90%D7%9C_%D7%A4%D7%93%D7%A8%D7%9E%D7%9F

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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