Löwenstein Gertrud

Gertrud Löwenstein

*22.6.1920 in Essen Borbeck; ✡ 10.7.1990 in Australien

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Max Löwenstein 1878; ✡ Feb. 1931

Mutter Elly Herzstein *6.9.1888 Witten; ✡ ? vor 1944 Ghetto Minsk

Großeltern Jakob Löwenstein und Esther Urias

Geschwister

Edith Löwenstein *9.12.1910 in Essen; ✡13.8.1967 in Dresden; oo Harald Hauser; oo  Bernhard Zorn (1912-1993) Edith und Harald Hauser kommunistische Widerstanskämpfer in der französischen Resistance; Bernhard Zorn Generalmajor der Luftstreitkräfte der DDR

Friedel Löwenstein; Tod bei einem Autounfall

Beruf Landarbeiterin

Adressen Essen-Borbeck ; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Salomon (verm. Hans Salomon *24.8.1920 Berlin)

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Großvater Jacob Löwenstein betrieb mit seiner Schwester Sophie seit 1885 das Geschäft Gebr.Loewenstein in Borbeck-Mitte

Februar 1931 Suizid des Vaters, nach das Geschäft wegen Insolvenz aufgegeben werden musste

1933 Flucht von Schwester Edith nach Frankreich

Gut Winkel

April 1937 Gertrud Löwenstein zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

30.4.1937 Gertrud Löwenstein auf der Zugangsliste des Gut Winkel vom April 1937

30.6.1938 nicht mehr auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel

Australien

1938 Gertrud Löwenstein nach Australien

Keine weiteren Daten zu Gertrud Salomon

Britischer Census

29.9.1939 Hans Salomon in 59, Pitcroft Avenue, Reading, Berkshire

Ghetto Minsk

10.11.1941 Mutter Elly Berta auf dem Transport von Düsseldorf ins Ghetto Minsk

Nachkriegszeit

Gedenken

15.11.2005 Stolperstein für die Mutter Elli in Essen, Borbecker Platz 5 (früher: Borbecker Str. 136)

Quellen

Stolpersteine

Ernst Schmidt „Gertrud und Edith Loewenstein.Das Schicksal einer jüdischen Familie und der Widerstand ihrer Töchter“ in Lichter in der Finsternis

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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