Spitzer Emil

Emil Rachmiel Spitzer

*6.9.1906 in Berlin; ✡1.7.1977 in Israel

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Benjamin Carl Spitzer *24.4.1879 in Böhmen; ✡ 28.1.1942 in Riga

Mutter Johanna Cohn *14.1.1879 in Nakel, Posen; ✡ nach 1949 in Israel

Geschwister

Magdalena Spitzer *1908 in Berlin; oo Paul Deutsch *10.11.1898 in Neunkirchen

Beruf Landarbeiter

Adressen Berlin; Chemnitz; Gut Winkel, Spreenhagen; Polenzwerder

Heirat 1934 in Berlin mit Friedel Spitzer *20.10.1910 in Chemnitz; ✡ 25.6.1992 Petah Tikwa

Kinder eins

Weiterer Lebensweg

1934 in Berlin Heirat mit Friedel Spitzer *20.10.1910 in Chemnitz; ✡ 25.6.1992 Petah Tikwa

Gut Winkel

Friedel und Emil Spitzer zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

Friedel Spitzer auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel

Hachschara Polenzwerder

30.4.1937 Friedel und Emil Spitzer von Gut Winkel zur Fortsetzung der Hachschara in das jüdische Lehrgut Polenzwerder bei Eberswalde in Brandenburg.

Das jüdische Lehrgut Polenzwerder wurde 1937 von der Jugendorganisation Jüdisch-nationale Jugend Herzlia (Betar) in Trägerschaft der Staatszionistischen Organisation (Revisionisten) in einer alten Ziegelei eingerichtet. Im Sommer 1938 wurde der BETAR zwangsaufgelöst. Nach dem das Lager im Novemberpogrom überfallen worden war, übernahm die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland RVJD das Lehrgut, in dem bis zu 45 Jugendliche in Landwirtschaft und Gärtnerei auf der Alija nach Palästina vorbereitet wurden.

Alija

26.7.1937 Ankunft von Friedl und Emil Spitzer auf der SS GALILEA von Triest nach Haifa mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie C/LS

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Karl Spitzer in Berlin, Treuchtlinger Straße 10

Berlin Riga

25.1.1942 Vater Karl auf dem Transport mit 1044 Berliner Juden nach Riga

30.1.1942 Ankunft in Riga Skirotawa

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1164857

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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