Spitzer Friedel

Friedl Spitzer geb. Nussberg

*20.10.1910 in Chemnitz; ✡ 25.6.1992 Petah Tikwa

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Osias Joshua Nussberg *19.9.1882 in Zablotov; ✡ 7.1.1937 in Tel Aviv

Mutter Klara Kreindel Fernbach *2.3.1884 in Kolomya; ✡ 1949

Geschwister

Julius Nussberg *13.10.1907 in Düsseldorf; ✡ 16.1.1944 in Riga

Max Nussberg *3.1.1909 in Chemnitz; ✡ 16.6.1952 USA

Salo Nussberg *30.7.1913in Chemnitz; ✡ 24.7.1920 in Chemnitz

Norbert Nussberg *6.12.1944in Chemnitz; ✡ 20.10.1920

Eugen Nussberg *22.8.1917in Chemnitz; ✡ 5.6.1976  Brownsville, Texas

Lotti Nussberg *6.10.1919 in Chemnitz; ✡ 7.1.1995 Tel Aviv; oo Rudi Scheflan (1911-1995)

Beruf  Landarbeiterin

Adressen Chemnitz ; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 1934 in Berlin Emil Rachmiel Spitzer *6.9.1906 in Berlin; ✡1.7.1977 in Israel

Kinder eins

Weiterer Lebensweg

1934 in Berlin Heirat mit Edmund, Emil Rachmiel Spitzer

Gut Winkel

Friedl Spitzer zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

30.9.1936 Friedl Spitzer auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel

Hachschara Polenzwerder

30.4.1937 Friedel und Emil Spitzer von Gut Winkel zur Fortsetzung der Hachschara in das jüdische Lehrgut Polenzwerder bei Eberswalde in Brandenburg.

Das jüdische Lehrgut Polenzwerder wurde 1937 von der Jugendorganisation Jüdisch-nationale Jugend Herzlia (Betar) in Trägerschaft der Staatszionistischen Organisation (Revisionisten) in einer alten Ziegelei eingerichtet. Im Sommer 1938 wurde der BETAR zwangsaufgelöst. Nach dem das Lager im Novemberpogrom überfallen worden war, übernahm die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland RVJD das Lehrgut, in dem bis zu 45 Jugendliche in Landwirtschaft und Gärtnerei auf der Alija nach Palästina vorbereitet wurden.

Alija

26.7.1937 Ankunft von Friedel und Emil Spitzer auf der SS GALILEA von Triest nach Haifa mit Arbeiterzertifikaten des Hechaluz der Kategorie L

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Friedl Spitzer

Nachkriegszeit

Gedenken

Quellen

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html#B

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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