Resnikow Ruth

Ruth Resnikow

*31.10.1922 in Oppeln; ✡4.9.1976

Staatsangehörigkeit staatenlos

Vater Max Resnikow *24.3.1888 in Wenigrad; ✡ vor 1944 in Polen

Heirat der Eltern 4.10.1922 in Oppeln

Mutter Frieda Florentine Pollack *2.1.1893 in Zabrze/Hindenburg; ✡ vor 1944

Geschwister –

Beruf landwirtschaftliche Praktikantin

Adressen Oppeln, Nikolaistraße 10/12; Rüdnitz, Bernau

Heirat Salo Freilich *6.11.1919 in Turka; ✡29.6.1984

Schwager Kalman Freilich *9.12.1921 in Turka, Galizien; ✡ ?

Weiterer Lebensweg

Das jüdische Umschulungslager Hof Wecker

Ruth Reznikow aus Oppeln zur Hachschara in das jüdische Umschulungslager Hof Wecker beim Bahnhof in der Bahnhofstraße in Rüdnitz bei Bernau. Der Hof Wecker in Rüdnitz, gelegen an der Bahnlinie Berlin Eberswalde in Rüdnitz war im Besitz der Familie Schocken. Leiter war Erich Marx. Die Eheleute Chane und Robert Emmerich sind als Köchin und Hausmeister angestellt.

Es bestand von 1933 bis 1941 und war somit eines der ersten zionistischen Hachscharalager der Jüdischen Jugendhilfe in Brandenburg.

26.9.1935 -15.4.1937 Salomon Freilich in Köln vermutlich in der Lehrlingswerkstatt

29.10.1935 Kalman Freilich von Trier nach Frankfurt, Theobald-Christ-Straße 6 (bis 1921 befand sich hier das Heinemann’sches Töchterpensionat; bis 1938 die Rabbinische Lehranstalt  Hoffmannsche Jeschiwa); ebenso die Israelitische Suppenanstalt in Nachbarschaft zur Mädchenwaisenanstalt (Nr.21) und dem Clementine-Kinderhospital (Nr.16)

15.4.37 Salomon Freilich von Köln zur Hachschara ins Lehrgut Schocken, Gut Winkel, Spreenhagen

Der weitere Weg von Ruth Resnikow und Salo Freilich ist nicht ausreichend belegt.

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de949255

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de949256

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/72274893

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

http://www.jacob-pins.de/?article_id=350&clang=0

http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78790374

Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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