Ermann Kurt

Kurt Ermann

*23.9.1920 in Rhaunen; ✡ 3.5.2006 in Ridgefield

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Artur Ermann *5.3.1890 in Rhaunen; ✡ 12.4.1943 Lodz

Heirat der Eltern 14.10.1919 in Rhaunen

Mutter Frieda Mayer *13.5.1895 in Laufersweiler; ✡ ? Bergen Belsen

Geschwister

Wilma Ermann *21.5.1924 in Rhaunen; 18.4.2011 in Ostermalm, Stockholm; oo Lundquist

Margot Ermann *9.2.1928 in Rhaunen; ✡ ? Bergen Belsen

Beruf Bäcker; Landarbeiter

Adressen Rhaunen, Stipshauser Straße; Mainz; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat Herta Chana Dublon *18.6.1923 in Meinsen;

Schwiegereltern Jakob Dublon, Berta Leeser

Kinder –

Weiterer Lebensweg

Eintritt in den Makkabi Hazair

Gut Winkel

14.6.1938 Kurt Ermann zur Hachschara ins Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.6.1938 Kurt Ermann auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Novemberpogrom

10.11.1938 Kurt Ermann verhaftet in Rhaunen

16.11.1938 eingewiesen in das KL Dachau; Häftlingsnummer 30046

6.12.1938 entlassen aus dem KL Dachau

Gartenbauschule Ahlem

27.5.1937 Hertha Dublon auf der Liste der Haushaltung-Schülerinnen der Isrealitischen Gartenbauschule Ahlem

Alija

20.1.1939 abgemeldet zur Emigration nach Palästina

1.2.1939 Einreise von Kurt Ermann auf der SS GALILEA von Triest in Haifa mit Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

31.1.1940 Einreise von Herta Dublon auf der SS PROVIDENCE über den libanesischen Grenzort Ras en Nakura auf der SS PROVIDENCE

Kindertransport

1939 Schwester Wilma mit Kindertransport nach Schweden

16.9.1939 Schwester Margot zur Jüdischen Schule nach Köln

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Hertha Dublon in Hamburg Rissener Landstraße 127 und Meinsen Nr.86

In Altona Blankenese, Wilhelminenhöhe, Rissener Landstraße 127 fanden die Vorbereitungslehrgänge für die Alija statt.

15.10.1941 beide Eltern und Schwester Margot auf dem Transport von Luxemburg/Trier ins Ghetto Lodz

Mutter Frieda und Schwester Margot arbeiten in den Schneiderwerkstätten des Gettos

12.4.1943 Tod des Vaters im Ghetto Lodz

Nachkriegszeit

22.10.1945 Einbürgerung in Palästina

13.2.1948 Schwester Wilma Ermann von Göteborg auf der SS GRIPSHOLM nach New York

Gedenken

Stolpersteine für die Eltern, Kurt, Wilma und Margot Ermann in Rhaunen, Zum Idar

Quellen

https://stolpersteine-guide.de/de/biografie/819/familie-ermann

Ilana

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130429746

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de860557

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/10638597

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My