Fürst Isi

Isi Fürst-Schulman/Szulman

*2.4.1922 in Leipzig; ✡ ?

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Moses Schulmann *24.12.1890 in Warschau; ✡ ?

Mutter?

Geschwister –

Beruf Landarbeiter

Adressen Leipzig; Schkeuditz, Waldstraße 13; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat ?

Kinder ?

Weiterer Lebensweg

Polenaktion

28.10.1938 Vater Moses aus Leipzig/Schkeuditz ausgewiesen nach Zbaszyn

Gut Winkel

Frühjahr 1937 Isi Fürst einbestellt zur Hachschara ins Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel. 1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben

28.10.1938 keine Verhaftungen in der Polenaktion auf Gut Winkel

10.11.1938 keine Verhaftungen im Novemberpogrom auf Gut Winkel

30.6.1938 nicht auf der Belegschaftsliste des Gut Winkel;

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Isi Fürst nicht registriert

September 1939 nicht auf der Liste des Landrates von Beeskow für das Gut Winkel

Es bleibt offen, was der weitere Weg war, vermutlich ist er doch nach Polenabgeschoben worden oder freiwillig gegangen.

Gedenken

Keine Pages of Testimony für ihn bei Yad Vashem

Quellen

Ilana Michaeli und Irmgard Klönne (Hrsg.) Gut Winkel, die schützende Insel: Hachschara 1933-1941 Mitarbeit von Ilka von Cossart, Katharina Hoba und Ulrike Pilarczyk; LIT Verlag; 2007

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de969262

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de872235

https://victims.auschwitz.org/victims

Staatsarchiv Israel, Israel, Einwanderungslisten

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

http://luckauer-juden.de/hachschara.html

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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