Finkelstein David

David Finkelstein

*21.2.1910 in Jüterbog, Luckenwalde; ✡

Staatsangehörigkeit polnisch

Religion jüdisch

Vater Moritz Finkelstein *16.8.1880 in Drohobycz; ✡ in Luckenwalde

Heirat der Eltern 1916

Mutter Fanny Groß *5.6.1881 in Dabrowa; ✡Oktober 1941 in Nadworna

Geschwister

Bertha Finkelstein *1904; Nadworna; oo Borgenicht

Bruno Finkelstein *17.1.1905 in Nadworna; ✡

Toni Finkelstein *28.9.1906 in Nadworna

Wilhelm Finkelstein *10.4.1908 in Luckenwalde; ✡ 2.8.1941 in Auschwitz

Klara Finkelstein *5.2.1912 in Luckenwalde; emigriert; ✡  ?; oo Chori

Adressen Luckenwalde; Regensburg, Weißenburgstraße 31

Beruf Hutarbeiter

Heirat

Kinder

Weiterer Lebensweg

31.3.1935 Ankunft von Schwester Klara Finkelstein auf der SS POLONIA in Haifa

Beth Chaluz Regensburg

David Finkelstein ins Beth Chaluz Regensburg zur Hachschara

Das Beth Chaluz in Regensburg, Weißenburgstraße 31 war ein Hachschara-Wohnheim des Hechaluz, auch „Praktikantenheim“ genannt. Es bestand zumindest seit 1936.

Zu der Hechaluz-Gruppe gehört auch Fritz Strauß aus Selters, der aber in Regensburg aushäusig wohnte.

Polenaktion

Am 28. Oktober 1938 um 7:30 Uhr werden in Regensburg neun Juden mit polnischen Pässen verhaftet, aus dem Beth Chaluz traf dies sieben polnische Chaluzim, die im ersten Massentransport des NS-Zeit (15000) abends um 20:10 Uhr über die polnische Grenze nach Zbaszyn getrieben werden.

Siegfried Wittmer, Geschichte der Regensburger Juden von 1936 bis 1938;
Edith Weinreb, Erna Margules, Haskel Ordynans, Sally Frizner, David Finkelstein, Karol Sokolski, Mohel Kraterstein

David von Regensburg aus, die Mutter, Bruder Wilhelm aus Luckenwalde nach Zbaszyn abgeschoben.

Die Mutter geht nach Stanislawow und soll dort umgekommen sein.

In Nadworna gab es im Oktober 1941 Massenerschießungen mit 1200 bis 2000 Toten, insgesamt wurden im Oktober 1941 in dieser Gegend mehr als 10.000 polnische Juden ermordet.

11.7.1941 Bruder Wilhelm von Krakau nach Auschwitz

Nach 1939 gibt es keine weiteren Daten zu David Finkelstein

Gedenken

1956 Pages of Testimony von für die Eltern, Schwester Berta und Bruder Wilhelm von Schwester Klara Chori

15.3.2018 acht Stolpersteine für die Familie Finkelstein in Luckenwalde, Käthe-Kollwitz-Straße 56

Quellen

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1442546

https://apps.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de999249

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130429410

https://www.heimatforschung-regensburg.de/2485/1/1063113_DTL1773.pdf

Siegfried Wittmer, Geschichte der Regensburger Juden von 1903 bis 1935

Siegfried Wittmer, Geschichte der Regensburger Juden von 1936 bis 1938

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/7456410

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/70198031

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/70372024

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.myheritage.de

https://hachschara.juedische-geschichte-online.net/ort/12

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Danuta Czech, Lagerbuch von Auschwitz

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My