Aschkenasy Elfriede

Elfriede Aschkenasy/Elfy Ashkins/Willdorf

*17.4.1924 in Berlin; ✡ 21.6.2010 New York

Staatsangehörigkeit staatenlos

Religion jüdisch

Vater Bernhard Aschkenasy 1869; ✡ ca.1932 Berlin

Mutter Betty Maler *12.3.1887 in Libau oder Reval; ✡ 4.2.1957 in Allegheny

Geschwister keine  

Beruf Landarbeiterin

Adressen Berlin, Stendaler Straße 3, Bleibtreustraße 10/11; Gut Winkel, Spreenhagen;

Heirat 1955 in Manhattan mit Eric Willdorf *15.7.1905 in Tilsit; ✡24.2.1977 in Miami-Dade

Kinder

Weiterer Lebensweg

Ostern 1930 Einschulung

22.3.1938 Schulentlassung

Aufnahme einer Lehre (?)

Gut Winkel

23.5.1939 Elfriede Aschkenasy zur Hachschara in Gut Winkel, Spreenhagen

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

Im Novemberpogrom 1938 wurde Gut Winkel nicht überfallen.

Minderheiten-Volkszählung

17.5.1939 Elfriede Aschkenasy in Gut Winkel, Spreenhagen und in Berlin Bleibtreustraße 10 Jüdisches Gemeindezentrum

Kindertransport

10. 8.1939 Elfriede Aschkenasy mit einer GEF-Gruppe von 11 Fünfzehnjährigen aus den Hachscharalagern Schniebinchen (5), Steckelsdorf (1) und Gut Winkel (6) auf dem 28. England-Transport ab Berlin über Bentheim, Hoek van Holland nach Harwich. Dora Schmerzler ist bei der Mutter geblieben.

Nachkriegszeit

1947 Mutter Betty im DP Camp Augsburg (zuvor in Manila oder Shanghai)

3.-19.9.1948 Elfriede Aschkenasy von Southampton nach New York auf der SS ERNIE PYLE

28.8.1951 Ankunft der Mutter in New York

Gedenken

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127212452

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/12648036

https://victims.auschwitz.org/victims

Danuta Czech, Auschwitz Chronicle 1949-1945, Henry Holt and Company, Inc., New York 1990

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Genealogie Webseite My Heritage

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655863

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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