Dürkop Helene

Helene Dürkop geb. Goldschmidt

* 18.1.1895 in Bad Segeberg; + Dez.1944 in Stutthof

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Saly Goldschmidt

Mutter Johanna Blumenthal *7.4.1865 in Segeberg; +12.2.1931 in Hamburg

Geschwister

Selma Goldschmidt *15.7.1891 in Segeberg; oo Ferdinand Ludwig Claren;

Mai 1944 nach Theresienstadt, befreit 8.5.1945; ab Juli in Lübeck

Zwei Söhne der Schwester Selma

Hans Werner *29.6.1910 Emigration Cordoba, Argentinien

Schwester Selma und Neffe Günter

Günter *13.4.1912; 1937 -1947 als Ingenieur in Brandenburg
Wilhelm Goldschmidt *28.3.1901 in Segeberg; Kaufmann; oo Maria Immenkamp  Mufilira, Nordrhodesien; +1980
Blanca Goldschmidt *17.2.1890; oo Bloch; Johannisburg

Kurt Goldschmidt *11.3.1893; +15.2.1940 in Hamburg-Rotherbaum;

Beruf Schneiderin

Adressen Duisburg; Baden-Baden; Bochum, Horst-Wessel-Straße 56

Heirat 17.10.1922 in Bad Segeberg Hans Friedrich Wilhelm Dürkopp * 29.9.1893 in St. Andreasberg; +1940

Kinder keine

Weiterer Lebensweg

Volksschule, Mittelschule

17.5.1939 bei Minderheiten-Volkszählung als Witwe in der Goethestraße 9, Bochum

Bis Anfang 1940 Pflege des erkrankten Bruders Kurt in Hamburg

24.1.1942 deportiert aus Bochum nach Dortmund, Saal der Gaststätte Zur Börse Nähe HBF
27.1.1942 Transport Dortmund nach Skirotawa; Riga, Ghetto

1.2.1942 Ankunft Skirotawa, Fußmarsch ins Ghetto

Juli-2. November 1943 schrittweise Auflösung des Ghettos Einrichtung des Konzentrationslagers Riga-Kaiserwald und verschiedener Betriebslager mit lokaler Kasernierung

Sommer 1944 Auflösung des KL Kaiserwald, Riga

Juli – September 1944 Transporte der Arbeitsfähigen aus Riga per Schiff nach Stutthof

6.8-9.8.1944 1. Großer Transport mit der „Bremerhaven“ von Libau nach Danzig

28.9.-1.10.1944 3155 Häftlinge aus Riga Kaiserwald, 300 von der Lenta auf dem Frachtschiff „Kanonier“ von Riga->Danzig; auf Kohleschiffen weiter nach Stutthof

1.10.1944 Ankunft Stutthof

Tod Dez. 1944 in Stutthof

Gedenken

12.12.2019 Stolperstein für Helene Dürkop in Bochum, Nordring

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de853483

Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=en&s_id=&s_lastName=D%C3%BCrkop&s_firstName=&s_place=Bochum&s_dateOfBirth=&cluster=true

https://collections.arolsen-archives.org/en/archive/4966163/?p=1&doc_id=4966163

https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W2BYKB5M334BOCMDE/$File/273_Duerkop_Helene.pdf

Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011

Gertrude Schneider, Reise in den Tod, Deutsche Juden in Riga 1941-1944, Laumann-Verlag, 2008

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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