Marx Gerda

Gerda Marx

*25.10.1931 in Büren; +23.7.1943 in Sobibor

Staatsangehörigkeit deutsch

Vater Leo Marx * 17.7.1895 in Linz; Viehhändler, Metzger; Tod in Riga zwischen 1942 -1944

Mutter Else Grünewald *11.12.1907 in Schildesche; + nach 1.10.1944 in Stutthof Geschwister

Beruf Schülerin

Adressen Bochum, Kortumstraße 71 und 38

Gerda und Ruth Marx

Schwester Ruth Marx *3.1.1927 in Linz; +28.5.1943 in Sobibor

Weiterer Lebensweg

Umzug der Familie von Linz nach Büren

1932 Umzug von Büren nach Bochum

1932 Bochum Laer, Suntumer Straße

1933 Zugang des Vaters zum Städt. Schlachthof untersagt

Juli 1933 Zurückweisung des Widerspruchs des Vaters

Oktober1933 alle jüdischen Schlachthofmitarbeiter entlassen

Dez.1936 Familie will nach Australien ausreisen

1936-1940 Vater erwerbslos

4.1.1939 Ruth und Gerda Marx mit dem ersten Kindertransport nach Holland

Januar 1939 im Zeehuis, Bergen aan Zee, Gerda Marx untere Reihe, 8. von links; Foto Hajo Meijer

4.1.1939 Unterbringung mit Schwester Ruth in Bergen aan Zee „Zeehuis“, Verspijkweg 5

6.4.1939 Unterkunft im Huize Kraaybeek in Driebergen-Rijsenburg mit Schwester Ruth

29.6.1939 Achterkloster in Rotterdam Rotterdam mit Schwester Ruth

17.5.1939 Eltern in Bochum bei Minderheiten-Volkszählung

10.8.1939 Eltern wollen nun nach England

1941 Vater „Notstandsarbeiter“

24.1.1942 Eltern deportiert aus Bochum nach Dortmund
27.1.1942 Transport der Eltern von Dortmund nach Skirotawa; Riga, Ghetto

6.5.1942 mit Schwester Gerda bei Familie Wolffers, Amsterdam, Plantage Kerklaan 17

20.5.1943 Ruth nach Westerbork

25.5.1943 Ruth deportiert von Westerbork nach Sobibor

25.5.1943 mit 2.862 Juden aus dem Lager Westerbork zum Vernichtungslager Sobibor

26.5.1943 Gerda nach Westerbork, Ruth am Vortag deportiert

28.5.1943 Ruth Tod in Sobibor

20.7.1943 Gerda mit 2.209 Juden deportiert zum Vernichtungslager Sobibor

23.7.1943 Tod in Sobibor

28.9.-1.10.1944 3155 Häftlinge aus Riga Kaiserwald, 300 von der Lenta auf dem Frachtschiff „Kanonier“ von Riga->Danzig; auf Kohleschiffen weiter nach Stutthof

1.10.1944 Ankunft von Else Marx in Stutthof; Tod der Mutter in Stutthof

Gedenken

30.10.2009 Stolpersteine für Leo, Else, Ruth und Gerda Marx Kortumstraße 71 in Bochum

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Hubert Schneider, Die Entjudung des Wohnraums: Judenhäuser in Bochum; Münster, 2010

https://www.joodsmonument.nl/nl/page/396025/ruth-and-gerda-marx

https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_wfn_420127.html

https://collections.arolsen-archives.org/archive/130338626/?p=1&s=Marx%201927&doc_id=130338626

https://collections.arolsen-archives.org/archive/130338579/?p=1&s=Marx%201931&doc_id=130338579

https://collections.arolsen-archives.org/archive/4565076/?p=1&s=Marx%20Else&doc_id=4565078

http://www.holocaust-chronologie.de/chronologie/1943/mai.html

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de926318

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de926042

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de926149

https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&itemId=11589857&ind=1

Wolfgang Scheffler, Diana Schulle, Buch der Erinnerung, Die ins Baltikum deportierten Juden 2011

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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