Kramarski Paul

Paul Ernst Gabriel Kramarski

*2.4.1913 in Schaerbeek, Belgien; ✡ in Auschwitz

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Moritz Kramarski *19.5.1878 in Rogsen, Meseritz; ✡ in Riga

Mutter Hulda Rosenberg *17.7.1879 in Hamm; ✡ in Riga

Geschwister –

Beruf

Adressen Berlin, Mommsenstraße 26; Paderborn, Grüner Weg 86; Berlin, Dragoner Straße 23

Heirat Lieselotte Rosendorff *22.1.1920

Kinder

Weiterer Lebensweg

17.5.1939 mit den Eltern in Berlin bei Minderheiten-Volkszählung

23.6.1939 Vertrag zwischen der RVJD und der Stadt Paderborn zur Errichtung des Umschulungs- und Einsatzlagers Paderborn, Grüner Weg 86;

4.1.1940 aus Berlin kommend angemeldet in Paderborn

20.6.1940 abgemeldet aus Paderborn nach Berlin, Dragoner Straße 23

5.7.1941 behördliche Anordnung zur Auflösung der Hachschara-Lager; Um­be­nen­nung „Jü­di­sches Ar­beits­ein­satz­lager Paderborn“

25.1.1942 Eltern von Berlin nach Riga transportiert

November 1942 in Kraft tretendes Gesetz: „Alle im Reich gelegenen Konzentrationslager sind judenfrei zu machen und sämtliche Juden sind nach Auschwitz und Lublin zu deportieren.“

20.2.1943 neue Richtlinien des Reichssicherheitshauptamtes für die „technische Durchführung der Evakuierung“

März 1943 Reichsweite „Fabrikaktion“, alle noch in Arbeitslagern und kriegswichtigen Betrieben beschäftigten „Volljuden“ werden verhaftet und in Konzentrationslager nach Auschwitz und ins „Generalgouvernement“ deportiert

1.3.1943 Paul mit dem 31. Osttransport von Berlin nach Auschwitz

Kalendarium von Auschwitz vom 3.3.1943

„Reichssicherheitshauptamt Transport, Juden aus Berlin. Nach der Selektion lieferte man 535 Männer als Häftlinge ins Lager ein, sie bekamen die Nr. 104 890 – 105 424; 145 Frauen bekamen die Nr. 36 9035 – 37 079. Die übrigen wurden vergast.“

Gedenken

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1094501

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de1073592

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11241805

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/127187481

Margit Naarmann, Ein Auge gen Zion, Paderborn, 2000; ISBN3-89498-087-7

Ernest W. Michel, „Promises Kept – Ein Lebensweg gegen alle Wahrscheinlichkeiten“, 2013

Kurt Salinger, Nächstes Jahr im Kibbutz, Paderborn 1998

www.80jahrepogrom.jgpb.de/erwin-angress/

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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