Samelson Abraham

Abraham Samelson

*4.4.1920 ; ✡ ?

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater Simcha Elijahu Samelson *1900; ✡ 1944 im Ghetto Warschau

Mutter Rahel Kornberg ; ✡ 1944 im Ghetto Warschau

Geschwister

Israel Samelson * 1926; 1944 in Treblinka

Menashe Samelson *1927; 1942 in Skrzyk

Perez Samelson *1931; 1944 in Auschwitz

Sara Samelson * im Alter von sechs Jahren

Beruf landwirtschaftlicher Arbeiter

Adressen ; Netzer Sereni;

Heirat Vita Winter *16.6.1922 in Bedzin

Kinder

Weiterer Lebensweg

1.9.1939 Überfall der Wehrmacht auf Polen

1939 Flucht in die Sowjetunion mit seinem Bruder

1941 Eintritt in die Rote Armee

Gefangennahme durch die Wehrmacht; Flucht; mit Partisanen versteckt in den Wäldern

Rückkehr zur Roten Armee

1945 Besetzung Wiens durch die Rote Armee; Desertation und Überlaufen in die US-Army

Von Italien Alija Beth auf der SS WINGATE

26.3.1946 Ankunft auf der SS WINGATE in Haifa

Zwangsinternierung, Internierungslager auf Zypern

14.5.1948 Proklamation der Unabhängigkeit, Gründung des Staates Israel

Nach Rückkehr von Zypern in den Kibbuz Netzer Sereni

1948 Einwanderung in Israel; sechs Jahre im Kibbuz Shefayim

1954 Wechsel in den Kibbuz Netzer Sereni zusammen mit den Familien Lisopresk(?), Flesch(?) und Skrzypek, damit die Kinder nicht in Kinderheimen, sondern bei den Eltern aufwachsen können.

„Avraham Samelson half beim Tragen schwerer Sachen.“ (in der Kibbuz-Küche)

Gedenken

Dank

Die Erstellung dieser Biografie wurde möglich durch die von Ari Lipinski zur

Verfügung gestellte deutsche Übersetzung des Buches „Zeugnisse aus dem Tal

der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen“. Das vom

Oranit Verlag im Jahre 1998 veröffentlichte Buch (open source) ist bisher nur

auf Hebräisch/Iwrit publiziert.

Mein besonderer Dank gilt

Ari Lipinski, MBA, Buchautor (https://arilipinski.de/ari-blog ), ehemaliges

Mitglied im Kibbuz Netzer Sereni, Leiter der Möbelfabrik des Kibbuz und heute

Vorstandsmitglied des Gedenkvereins „Hachsharot HeChalutz in Deutschland

1933-1947 / Nachfolgegeneration“ für seine solidarische Unterstützung dieses

Projektes zur Aufarbeitung der Geschichte des Kibbuz Buchenwald.

Quellen

Nurit Cohen Bacia, Die Geschichte eines Ortes, 1948-2009; O-Sonic-Press, 2009

Judith Tydor Baumel, Kibbuz Buchenwald, Hrsg. Kibbuz HaMeuhedet, Tel Aviv 1994

Zeugnisse aus dem Tal der Todesfinsternis, Veteranen des Kibbuz Netzer-Sereni erzählen; Oranit Verlag, 1998

https://newrepublic.com/article/151061/road-buchenwald

https://www.jewiki.net/wiki/Netzer_Sereni

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzer_Sereni

Home – Deutsch

BILDER & DOKUMENTE – הכשרות החלוץ בגרמניה – דור המשך (hachshara-dor-hemshech.com)

https://www.mappingthelives.org

http://www.dpcamps.org/listDPCampsbyTeamNo.pdf

http://www.fuldawiki.de/fd/index.php?title=Gehringshof

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/78790374

Arolsen Archives, Arolsen Signatur DE ITS 2.1.1.1 HE 016 JÜD 7 ZM

https://yvng.yadvashem.org/ad

https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch

Danuta Czech, Lagerbuch von Auschwitz

Staatsarchiv Israel, Einwanderungslisten

Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert