Rudolf Rudi Wagner
*25.12.1915 in Frantzenstein; ✡?
Staatsangehörigkeit deutsch
Religion jüdisch
Vater unbekannt
Mutter unbekannt
Geschwister unbekannt
Beruf Landwirtschaftlicher Volontär
Adressen Frantzenstein; Breslau; Werkdorp Wieringen Nieuwesluizerweg 42, Slootdorp (Wieringen);
Heirat –
Kinder –
Weiterer Lebensweg
Rudolf Wagner zur Hachschara im Gruppenauswandererlager Groß Breesen
Werkdorp Nieuwe Sluis
Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)
Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.
Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs
Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.
Anfang 1937 Offizielle Eröffnung der nun fertiggestellten Anlage.

6.5.1937 von Breslau zur Hachschara ins Werkdorp

12.5.1937 offizielle Anmeldung in Barsingerhorn
2.1.1938 Formal bedingte Ummeldung auf die Gemeinde Wieringermeer

30.12.1938 Offizielle Abmeldung zur Emigration nach Argentinien
1953 reist er als lediger Geschäftsmann Rudolfo Guillermo Wagner nach Rio de Janeiro
Gedenken
–
Quellen
https://www.mappingthelives.org
Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939
Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938
https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer