Traubner Hugo

Hugo Traubner

*2.5.1897 in Zablocie; ✡ 17.12.1979 in Orange City, NJ

Staatsangehörigkeit tschechisch

Religion jüdisch

Vater unbekannt

Mutter unbekannt

Geschwister

Beruf Diplom-Ingenieur (TH Prag und Brünn)

Adressen Zablocie; Prag; Brünn; München, Hohenzollernstraße 4

Heirat 1925 Frieda Rosenfelder *10.3.1904 in Augsburg; 1856 New York

Kinder Ingeborg/ Gilian Traubner *8.5.1931 in Augsburg

Weiterer Lebensweg

1925 Heirat mit Frieda Rosenfelder; das Ehepaar wohnte in Arnstadt,Thüringen

Das Lehrlingsheim und die Anlernwerkstatt in München

1.7.1928 Eröffnung des Hauses in der Wagnerstraße 3 mit schulentlassenen Jungen aus dem Kinderheim in der Antonienstraße 7 in Trägerschaft der Israelitischen Jugendhilfe e.V.

1.6.1936 Übergang in die Trägerschaft des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden

1.7.1937 Umzug in das größere Haus in der Hohenzollernstraße 4 mit 45 Wohnheimplätzen

August 1937 Eröffnung der Jüdischen Anlernwerkstatt in der aufgelassenen Hesselberg’schen Lederfabrik am Biederstein 7 für Schlosser, Elektriker und Schreiner; Leiter war der Diplom-Ingenieur Fritz Sänger

Novemberpogrom

10.11.1938 Verhaftung von Hugo Traubner und mindestens dreizehn erwachsenen männlichen Bewohnern des Lehrlingsheim

10.11.1938 Einweisung als „Aktionsjuden“ in das KL Dachau; Häftlingsnummer 19953

6.12.1938 Entlassung von Hugo Traubner aus dem KL Dachau

Verlegung der Anlernwerkstatt

1939 Beschlagnahme der Fabrikgebäude Biederstein 7

Verlegung der Anlernwerkstatt in die ehemalige Synagoge der osteuropäischen Juden in der Reichenbachstraße 27

17.5.1939 Hugo Traubner mit Ehefrau Frieda und Tochter München, Hohenzollernstraße 4 bei der Minderheitenzählung; Traubner war vermutlich als Heimleiter eingesetzt

1941 Schließung der Anlernwerkstatt und des Lehrlingsheimes; die verbliebenen Jugendlichen werden im Kinderheim Antonienstraße untergebracht. Das Haus Hohenzollernstraße wird zum bis Ende 1942 als Altenheim genutzt.

1939 Antrag auf Unterstützung zur Ausreise nach Shanghai beim „Far Eastern Jewish Central Information Bureau“ registriert unter DAB Nr. 3064

1941 Ausbürgerung durch die Gestapo München

Flucht nach England

Sommer 1939 fliehen Hugo Traubner mit Frau und Tochter; aus dem Lehrlingsheim außerdem Lothar Gotthelf und Fritz Jontofsohn

29.9.1939 Hugo Traubner auf einer Lehrfarm in Kirks Lodge, Apethorpe Road, Oundle and Thrapston, Northamptonshire mit der Ehefrau und 26 weiteren Umschülern/Farmhelfern

18.12.1947 Einbürgerung als British Citizen

USA

22.-27.5.1948 Hugo Traubner ohne Familie auf der SS QUEEN ELIZABETH von Southampton nach New York

29.6.1948 Hugo Traubner auf der RMS QUEEN MARY von Southampton nach New York

3.6.1949 Gemeinsame Einreise Hugo Traubner mit Frau und Tochter auf der SS WASHINGTON von Southampton nach New York

1.4.1950 Hugo mit Frau Frieda und Tochter Gilian in Mont Clair, New Jersey bei US Census

1962 Leiter eines Altenheimes

Gedenken

Pages of Testimony

Grabstein für

Quellen

http://gedenkbuch.muenchen.de/index.php?id=lehrlingsheim

http://gedenkbuch.muenchen.de/index.php?id=anlernwerkstatt

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130429404

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/10768078

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My