Brock Werner

Werner Uri Brock

*11.5.1919 in Düsseldorf; ✡ 3.12.1882 in Holon

Staatsangehörigkeit deutsch

Religion jüdisch

Vater Itzhak Brock *1878 Willenberg, Ortelsburg; ✡ 1930 in Düsseldorf

Mutter Alma Herz *1881; ✡ 1932 in Düsseldorf

Onkel Alexander Brock *8.12.1887Willenberg, Ortelsburg; ✡ 1.6.1942 in Lodz

Tante Rose Brock geb. Salomon *1877 London; ✡28.6.1937 in Düsseldorf;

Bruder

Haim Walter Brock *7.11.1914 in Düsseldorf; ✡22.5.1937 in Mayan Harod

Cousins

Alwin Brock *7.12.1908 in Düsseldorf; oo Elsa Wünstel (1923-2021)

Heinz Brock *7.1.1914 in Düsseldorf;

Beruf

Adressen Düsseldorf; Spreenhagen; Flensburg;

Heirat 2.12.1945 in Jerusalem mit Gisela Golda Lustig *10.7.1921 in Breslau; ✡10.2.2003 in Kfar Sava

Schwager Josef Lustig *19.12.1907 in Breslau; oo Frieda Klarfeld

Kinder zwei

Alon Chaim Brock

Weiterer Lebensweg

1930 und 1932 Tod des Vaters und der Mutter, die Brüder Werner und Walter werden von der Familie von Onkel Alexander Brock aufgenommen

30.6.1933 Cousin Alwin nach Paris

1935 Alija von Bruder Walter, der sich dem Kibbuz Beit HaShita anschließt;

22.2.1937 Bruder Haim von arabischen Milizen auf den Feldern des Kibbuz, wo er als Wache eingesetzt ist, in den Rücken geschossen. Bericht aus dem Hebräischen übersetzt:

„22.2.1937 Kibbuz Nir David, Eretz Israel

Als Tel Amal (Nir David) im Dezember 1936 dem Erdboden gleichgemacht wurde, schickte ihn die Gruppe zur Bewachung dorthin. Eines Tages, auf dem Heimweg von einer Nachtwache, wurde er aus dem Hinterhalt angeschossen. Die Kugel traf sein Rückenmark, und er starb unter langen Qualen.

Gut Winkel

Werner Brock zur Hachschara in Gut Winkel

Gut Winkel bestand als Lehrgut Schocken ab 1933 in Trägerschaft der zionistischen Jugendbünde; Lagerleiter war Martin Gerson vom Januar 1933 bis zwangsweisen Aufgabe von Gut Winkel am 19. Juni 1941; Hauswirtschaftsleiterin war seine Frau Bertel.

1938 wird die Zahl der Belegplätze mit 120 angegeben.

2.3.1936 Cousin Heinz Brock nach Palästina

(Ende 1936?) 4.5.1937 – 2.2.1938 Werner Brock zur Hachschara auf dem Hof Jägerslust

Hachschara auf dem Hof Jägerslust

(Ende 1936?) 4.5.1937 – 2.2.1938 Werner Brock zur Hachschara auf dem Hof Jägerslust

1937 war auch sein zukünftiger Schwager Josef Lustig auf dem Hof

13.1.1938 Passausstellung in Flensburg

28.2.1938 Ankunft in Haifa, Alija von Werner Brock mit einem Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

Eintritt in die Palästinensische Polizei

1940 passager Gefängniswärter; er benennt R.D. Horsky, einen Vorgesetzten aus dem  ASP-Zentralgefängnis als Bürgen

5.4.1940 Einbürgerung in Palästina

Gedenken

Quellen

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

https://www.mappingthelives.org

Brock Alexander

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My