Isaacson Ernst

Ernst Isaacson

*8.9.1914 in Moers; ✡10.12.1999 in Tel Aviv

Staatsangehörigkeit

Religion jüdisch

Vater Leopold Isaacson *11.8.1880 in Dinslaken; ✡25.1.1938 Suizid

Heirat der Eltern 1.8.1912 in Moers

Mutter Rosa Kann *27.3.1886 in Duisburg; ✡ 6.7.1936 in Berlin (Krankheit)

Tante Else Kann

Zwillingsbruder

Heinz-Josef Isaacson*8.9.1914 in Moers; ✡ 21.8.1940 in Palästina

Beruf Landarbeiter

Adressen Moers, Homberger Straße 13; Hof Jägerslust bei Flensburg

Heirat Gertrud Riegler *22.2.1919 in Wien; ✡2015 in Israel

Kinder eins

Weiterer Lebensweg

Die Schwestern Rosa und Else Kann betreiben in der Homberger Straße 13 ein Hutmachergeschäft

8.10.1934 Gertrud Riegler mit den Eltern nach Haifa; legale Alija nach Palästina als Kind mit dem Kapitalistenzertifikat der Eltern der Kategorie A(1)

1934 (?)Zwillingsbruder Heinz zur Talmud Thora-Schule in Berlin

Hachschara-Lehrgut Jägerslust bei Flensburg

Richard Hausmann, Ben, Lotte Kaiser, Ernst Isakson, Käte Wolff, Ferdinand Ehrenberg, G. Leiter, Max Klausner
Photo Collection Richard Hausmann, courtesy of Eric S. Hausmann.

1934 Ernst Isaacson zur Hachschara in das Lehrgut Jägershof bei Flensburg

Der Hof gehörte der Familie von Käthe und ihrem Sohn Alexander Wolff (1891-1984); er war mit 77 Hektar der zweitgrößte in der Region Flensburg

Herbst 1934 Beginn der Hachschara-Ausbildung mit 12 Praktikanten; bis 1938 wurden hier etwa 100 Chawerim ausgebildet.

1935 kommt Jitzchak Skedi (1912-1982) als Sjalach des Kibbutz Givat Hashlosha auf den Hof, um Hachschara und Alija-Aktivitäten zu unterstützen.

1.4.1935 Flucht von Ernst Isaacson nach Epe, Niederlande

26.9.1938 Ernst Isaacson nach Haifa; legale Alija nach Palästina mit Arbeiterzertifikat des Hechaluz der Kategorie C/LS

7.10.1938 Bruder Heinz emigriert nach Palästina

21.8.1940 Tod von Bruder Heinz in Palästina

Gedenken

7.10.2020 Stolpersteine in Moers Homberger Straße 13 für Ernst, Bruder Heinz und die Eltern Isaacson

Quellen

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092137

https://collections.arolsen-archives.org/de/document/4092136

http://danielabraham.net/tree/related/hachshara/

https://www.statistik-des-holocaust.de/OT411027-Wuppertal2.jpg

https://collections.yadvashem.org/de/names/9320650

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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