Levisson Robert

Robert Bob Abraham Levisson

*27.12.1913 in Den Haag; ✡ 24.12.2001 in Den Haag

Staatsangehörigkeit niederländisch

Religion jüdisch

Vater Levie Levisson *8.3.1878 in Den Haag; ✡ 10.12.1948 Den Haag

Mutter Amelia Mil Simons *29.6.1880 in Den Haag; ✡27.6.1864 Den Haag

Geschwister

Karel Salomon Levisson *6.12.1917 in Den Haag; ✡ 18.10.1999 in Enschede

Heske Caroline Levisson *28.12.1921 in Den Haag; ✡ 12.10.2009; oo 1950 Cornelis Hurts

Beruf Manager; Direktor

Adressen Den Haag; Leiden; Gouda; Amsterdam

Heirat 

oo Emanuel

oo Schoonheim

Kinder drei

Weiterer Lebensweg

Während des Krieges Sekretär der Direktion in der Druckerei seines Vaters

Die Hachschara-Jeugdfarm Catharinahoeve in Gouda

Das ab Oktober 1937 bestehende Hachscharalager Catharinahoeve in Gouda wurde möglich durch eine Schenkung/Legat über 80000 Gulden von Catharina van Zon. Die Jeugdfarm diente der Mittleren Hachschara für 14-17-Jährige. Als Betriebsleiter wurde J. Middelburg eingestellt.  Ab 1940 lag die Verantwortung bei der Joodse Centrale voor Beroepsopleiding JCB. Die Leitung der Gruppe übernahm das Ehepaar Dr. Manfred Litten und Shoshana Jansje Litten-Serlui zuvor Danzig.

März 1939 Levisson Sekretär der Jeugdfarm Catharinahoeve in Gouda

Von ihm stammt das Album mit 50 Fotos aus der Zeit von 1938-1942 in Catharinahoeve. Anzunehmen ist, dass es ihm zum Dank für seinen Einsatz als Kibbuz-Sekretär überreicht wurde, als er nach Amsterdam wechselte.

(Juni 1941) Februar 1942 Mitglied in der „Centrale Culturele Commissie” des Joodse Raad

Onderduiker

Nach den ersten Massendeportationen aus Hooghalen/Westerbork nach Auschwitz ging er ins Versteck

Mai 1943 sein Versteck wird verraten, Levisson verhaftet.

Vom Sammellager „Hollandse Schouwburg“ in Amsterdam nach Westerbork

Kamp Westerbork – „ontsnapt“

29.5.1943 Einweisung in das polizeiliche Judendurchgangslager

Versuche, ihn auf eine der „Ausnahmelisten“ zu bekommen, schlagen fehl. Da er als Strafgefangener kurzfristig auf den Transport gesetzt werden soll, entschließt er sich zur Flucht.

8.6.1943 gelingt ihm mit Hilfe des Lagerwiderstandes die Flucht aus Westerbork

Auf Umwegen erreicht er England

Stolpersteine in Gouda, Ridder van Catsweg 61

30.8.2012 neun Stolpersteine in Gouda, Ridder van Catsweg 61 für Manfred und Jansje Litten, Jettie Aalsvel, Abraham Hamburger, Martijn Koppel, Leib Laub, Ernst Oppenheim, Henriëtte Roos, Isi „Itsche“ Tiefenbrunner

Nachkriegszeit

Rückkehr von Bob Levisson aus England

Aktiv bei der Neugründung und Wiederaufbau der Liberalen jüd. Gemeinde (LJG) von Den Haag

Achtundzwanzig Jahre leitet er die Druckerei Levisson als Direktor

1974 Gründer des „Centrum voor Informatie en Documentatie Israël” (CIDI).

Gedenken

Quellen

https://collections.jck.nl/details/collection/11010550

376 ontsnappingen uit Westerbork

Mirjam Pinkhof, De Jeugdalijah van het Paviljoen Loosdrechtsche Rade, 1998

Frans van der Straaten, Om nooit te vergeten. Herinneringen en belevenissen aan/van Palestina-Pioniers in Nederland gedurende de oorlogsjaren 1939-1945

https://collections.yadvashem.org/en/documents/3655767

https://www.gfh.org.il/eng/Archive

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://www.mappingthelives.org

Genealogie- Website My Heritage

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

“My