Feltenberg Inge

Ingeborg Inge Nurit Feltenberg

*2.5.1916 in Berlin; ✡ ?

Religion jüdisch

Staatsangehörigkeit deutsch, staatenlos

Vater Alfred Feltenberg *16.3.1879 in Görlitz; vor 1945 in Polen

Mutter Martha Aron *30.5.1884 in Thorn; ✡ ?

Geschwister

Beruf Praktikantin

Adressen Berlin; Werkdorp Barsingerhorn, Wieringermeer

Heiraten

1938 Herbert Hanauer *28.6.1918 in Allenstein; ✡22.8.1954, Dorot Israel

1946 in Jerusalem mit Jechiel Auerbach *1904

Kinder

Weiterer Lebensweg

Werkdorp Nieuwe Sluis

20.1.1937 Inge Feltenberg zur Hachschara ins Werkdorp Nieuwe Sluis

2.2.1937 Inge Feltenberg angemeldet in Barsingerhorn

Träger des „Jüdisches Werkdorf Nieuwe Sluis“ ist die „Stichting Joodse Arbeid“ (Stiftung Jüdische Arbeit); hier werden jüdische Jugendliche zu Landarbeitern umgeschult (Hachschara) als Vorbereitung auf die Ansiedlung in Palästina (Alija). Die Ausrichtung war neutral, nur etwa ein Drittel der Chawerim waren auch zionistische Chaluzim (zionistische Pioniere)

Im März 1934 kommt eine kleine Gruppe von Volontären als Aufbaugruppe in die verlassenen Baracken auf der Farm. Dreieinhalb Jahre lang dienten diese als Unterkunft für die Gruppe der Bauarbeiter. Ende 1934 stehen vier Baracken und eine Kantine dicht beieinander rund um das Haukes-Haus.

6.9.1934 Herbert Hanauer gemeldet in Barsingerhorn

Oktober 1934 Aufnahme des regulären Ausbildungsbetriebs

Im Zentrum des Werkdorfs wird ein Gemeinschaftshaus errichtet, die Baracken werden in einem Halbkreis herumgebaut.

Dezember 1936 Herbert Hanauer abgemeldet in die Schweiz

1.1.1938 Inge Feltenberg auf der Hechaluz-Mitgliederliste des Werkdorps

2.1.1938 formal bedingte Ummeldung von Inge Feltenberg wie aller Werkdorper von der Gemeinde Barsingerhorn nach Wieringermeer

1938 Heirat in den Niederlanden

8.9.1938 Ausstellung einer ID-Card für Inge Hanauer in Den Haag

26.9.1938 Ankunft von Ingeborg und Herbert Hanauer auf dem Hechaluz-Arbeiterzertifikat derKategorie C/LS; Inge auf dem Ticket des Ehemannes mi C/ 2

20.10.1938 Inge Feltenberg und Herbert Hanauer abgemeldet aus dem Werkdorp nach Palästina

31.12.1938 Inge Feltenberg auf der Palästina-Emigrantenliste des Werkdorps

5.8.1942 Einbürgerung von Inge und Herbert Hanauer in Palästina

Berlin – Warschau

14.4.1942 Deportation der Eltern Alfred und Martha  von Berlin nach Warschau

Nachkriegszeit

7.2.1945 Scheidung von Inge und Herbert Hanauer in Jerusalem

1946 Heirat von Inge Nurit Feltenberg mit Jechiel Auerbach in Jerusalem

Gedenken

Quellen

www.werkdorpwieringermeer.nl/

Niederlande, Bevölkerungsregister, 1810-1936; Bron: boek, Deel: 146, Periode: 1912-1938

https://www.oorlogsbronnen.nl/mensen?personterm=Ontruiming%20Joods%20Werkdorp%20Wieringermeer

https://www.mappingthelives.org

Deutsche Minderheiten-Volkszählung 1939

Staatsarchiv Israel, Mandat zur Einbürgerung in Palästina, 1937-1947

https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=de

Peter W. Lande,  Jewish „Training“ Centers in Germany, Manuskript von 1978 im Bestand des Centers for Jewish History

https://digipres.cjh.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=FL4311316

https://yvng.yadvashem.org/ad

Veröffentlicht von Franz-Josef Wittstamm

Geboren 31. Mai 1951 in Recklinghausen Gymnasium Petrinum 1961 bis Abitur1970 Studium der Humanmedizin in Bochum Approbation 1981 Promotion1982 Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin Im Ruhestand seit 2016

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